Commerzialbank: Zwei Beteiligte bekämpfen Nachschusspflicht

Am Landesgericht Eisenstadt hat am Montag die zweite Tagsatzung zur Nachschusspflicht der Genossenschafter in der Causa Commerzialbank Mattersburg stattgefunden. Zwei Personen hatten diese noch bekämpft und entsprechende Unterlagen vorgelegt, auch wurden noch zwei Zeugen einvernommen, teilte Gerichts-Vizepräsident Bernhard Kolonovits auf APA-Anfrage mit. Eine Entscheidung der Richterin ist noch ausständig und ergeht schriftlich.

Erstellt am 06. Dezember 2021 | 14:42
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Bilanzskandal rund um die Commerzialbank Mattersburg
Symbolbild
Foto: APA

Die Nachschusspflichten für die insgesamt rund 3.000 Genossenschafter in der Höhe von knapp über sieben Euro bis zu mehreren Tausend Euro waren entstanden, weil der Anspruch der Massegläubiger aus dem Genossenschaftsvermögen nicht befriedigt werden kann. Bei einem ersten Termin im Oktober waren rund 50 Beteiligte erschienen, der Großteil hatte die Einsprüche nach einer Belehrung zurückgezogen und sich bereit erklärt, den geforderten Betrag nachzuschießen.

Bei der heutigen zweiten Tagsatzung waren zwei Beteiligte gekommen, um etwa nachzuweisen, dass sie nicht selbst ihre Unterschrift unter die Beitrittserklärung gesetzt hätten. Die Richterin habe nun zu entscheiden, ob es zu einer weiteren Verhandlung kommt oder bereits eine Entscheidung gefällt werden kann.