Schlag gegen Drogenszene: Zwei Verdächtige in Haft. Landeskriminalamt Burgenland: Internationale Zusammenarbeit führte zum Erfolg! Burgenländischen Polizisten gelang ein Suchtgiftaufgriff am Wiener Westbahnhof. Zwei Tatverdächtige in Haft!

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 16. Februar 2018 (11:23)
Der sichergestellte Klumpen Rohopium
Landespolizeidirektion Burgenland

Durch Informationen aus einer burgenländischen Asylunterkunft wurde dem Landeskriminalamt Burgenland, Suchtmittelkriminalität, bekannt, dass der in Wien wohnhafte 36-jähriger iranischer Staatsangehöriger Anfang Februar mehrere Kilogramm Rohopium aus Deutschland erhalten soll.

Internationale Polizeiarbeit wurde gestartet!

Nach kriminalpolizeilicher Auswertung dieser Information wurden die deutschen Kollegen um Zusammenarbeit ersucht. Bei den weiteren Ermittlungen wurde der in Hamburg, Deutschland, aufhältige 37-jährige iranische Staatsangehöriger als „Kurier“ des bestellten Suchtgiftes ausgeforscht.

Beamte des Landeskriminalamtes Oberösterreich, Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) führten am 12. Februar 2018, Observationsmaßnahmen in dem aus Hamburg Richtung Wien verkehrenden Fernzügen durch und konnten die Zielperson – ein 37-jährige iranische Staatsangehöriger – in einem Fernzug, Richtung Wien, lokalisieren.

In weiterer Folge observierten die Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) der Landeskriminalämter Oberösterreich und Wien sowie Ermittler des Landeskriminalamtes Burgenland, Suchtmittelkriminalität, den „Kurier“ ab dem Wiener Hauptbahnhof. Am 12. Februar 2018, um 18:00 Uhr kam es zur Übergabe von 3.102 Gramm – hochwertiges - Rohopium im Bereich des Wiener Westbahnhofs. Im Zuge einer gemeinsamen Aktion aller involvierten Polizeieinheiten konnten der „Kurier“ und sein „Abnehmer“ festgenommen werden und das Suchtgift mit einem Straßenverkaufswert von mehr als Euro 30.000.- sowie Bargeld und mehrere Mobiltelefone sichergestellt werden.

Am 13. Februar 2018 wurden die beiden Festgenommenen über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt eingeliefert.

"Diese internationale Polizeiarbeit und der Aufgriff dieser Suchtmittelmenge ist eine hervorragende Leistung der Ermittler und ein klares Zeichen für eine Staatsgrenzen übergreifende Polizeiarbeit. Vor allem bei der Bekämpfung der Suchtmittelkriminalität werden wir auch im Jahre 2018 einen Schwerpunkt setzen“, sagte Landespolizeidirektor Mag. Martin Huber.