Warnung vor unseriösen Video-Streaming-Angeboten. Betrugsversuche führen zu einer erhöhten Anzahl von Verbraucherbeschwerden

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 15. Juni 2020 (09:54)
Symbolbild
Said Marroun, Shutterstock.com

Schon vor der Coronavirus-Pandemie befand sich der Markt für Streaming-Angebote in einem soliden Wachstumsprozess. Die Lockdown-Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 haben die Nachfrage noch einmal zusätzlich boomen lassen, sodass sich führende Streaming-Dienste auf Bitten der EU Kommission zwischenzeitlich sogar bereit erklärten, die Videoqualität der Streams zu reduzieren, um Bandbreite für wichtigere Dienste freizuhalten.

Auch wenn sich der erste Ansturm von Neukunden auf die Streaming-Plattformen bereits etwas gelegt hat, die erhöhte Nachfrage im Bereich Video-Streaming hat auch zu einer erhöhten Anzahl von Konsumentinnen und Konsumenten geführt, die auf betrügerische Angebote hereingefallen sind. Viele Verbraucher bemerken es nicht, wenn sie sich bei einem unseriösen Streaming-Dienst angemeldet haben. Das böse Erwachen kommt oft erst einige Tage später, wenn Schreiben von Anwälten oder Inkassobüros eintreffen, die mehrere hundert Euro für angeblich abgeschlossene Jahresmitgliedschaften fordern.

Aufgrund der zahlreichen Hilfeanfragen von Geschädigten hat das im Verein für Konsumenteninformation (VKI) angesiedelte Europäische Verbraucherzentrum Österreich (EVZ) jetzt unter www.europakonsument.at/streamen Informationen zum Thema Video-Streaming zusammengestellt.