800 Einsatzkräfte üben für Unwetter-Ernstfall. Heftige Unwetter haben im heurigen Jahr für zahlreiche Feuerwehreinsätze im Südburgenland gesorgt. Um die Koordination und Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren zu trainieren, ist für kommenden Samstag eine Katastrophenhilfsdienst-Übung im Bezirk Oberwart geplant.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 10. September 2018 (15:53)
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Rund 800 Einsatzkräfte und etwa 95 Fahrzeuge werden daran teilnehmen, teilte das Bezirksfeuerwehrkommando Oberwart mit.

An der Übung "Unwetter 2018" werden sich Übungsteilnehmer aus dem Burgenland, der Steiermark und Slowenien beteiligen. Auch das Rote Kreuz und das Krankenhaus Oberwart werden eingebunden. Die Einsatzkräfte müssen verschiedene Szenarien bewältigen, darunter einen Hangrutsch mit verletzten Personen, ein verunfalltes Auto mit eingeschlossener Familie und ein über die Ufer getretener Bach, der ein Hotel zu überschwemmen droht.

Die Aufgaben reichen von Personenrettung über Dammbau bis zur Nutzwasserversorgung für die Bevölkerung. Durch die Übung soll die gut funktionierende Zusammenarbeit verstärkt und auf den neuesten Stand gebracht werden, sagte Manuel Brenner vom Bezirksfeuerwehrkommando Oberwart.

Katastrophenschutzübung "Cooperation 2018" in Jennersdorf

Außerdem startet morgen, Dienstag, in Jennersdorf die zweitägige, integrierte Katastrophenschutzübung "Cooperation 2018", an der sich unter anderem die Landessicherheitszentrale, die Bezirkshauptmannschaft Jennersdorf, die Feuerwehr, die Polizei und das Rote Kreuz sowie einige Leitbetriebe beteiligen werden. Laut Bezirkshauptmannschaft werden etwa 90 Teilnehmer erwartet.

Die Übung wird in Form eines Planspiels durchgeführt, wobei das Führungssimulationssystem der Theresianischen Militärakademie erstmals im Burgenland zum Einsatz kommt. Auch hier gilt es, eine durch schwere Unwetter ausgelöste Naturkatastrophe im Bezirk zu bewältigen.