Ruhiger Jahreswechsel für Einsatzkräfte im Burgenland. Die Silvesternacht ist im Burgenland größtenteils gesittet und unfallfrei abgelaufen.

Von Redaktion, APA. Update am 02. Januar 2017 (12:14)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Kleinbrand Pinkafeld
Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld rückte zum Einsatz aus. Vermutlich aufgrund einer Silvesterrakete war ein Nadelbaum in einem Garten in Brand geraten.
www.feuerwehr-pinkafeld.at

Im Burgenland haben Knallkörper rund um den Jahreswechsel zu einigen Bränden geführt, zog die Polizei am Montag Bilanz.

In Neudörfl (Bezirk Mattersburg) brannten drei Müllcontainer. In Mitterpullendorf (Bezirk Oberpullendorf) fingen Teile eines Gartenpavillons Feuer und in Neusiedl am See entstand auf der Terrasse eines Geschäfts nach dem Abschießen einer Feuerwerksbatterie ein Glimmbrand.

Der Besitzer des Gartenpavillons hatte zu Silvester am Nachmittag einen lauten Knall gehört, als er sich im Keller befand. Als er draußen nachsah, merkte er, dass der Sichtschutz des Pavillons Feuer gefangen hatte. Kaum war dieses gelöscht, fielen ihm Brandspuren an seinem Pkw auf, der im Hof des Grundstücks abgestellt war. Im Garten lag ein ausgebrannter Feuerwerkskörper mit Metallgehäuse, Brandermittler der Polizei wurden eingeschaltet.

Weil drei Container mit Rest- bzw. Papiermüll in Flammen standen, musste die Feuerwehr in Neudörfl ausrücken. Auch hier dürfte ein Feuerwerkskörper die Ursache gewesen sein, hieß es von der Landespolizeidirektion.

Dreimal - um 0.03, um 0.07 und um 0.20 Uhr, wurden die Einsatzkräfte in der Silvesternacht außerdem wegen Bränden in Thujenhecken gerufen, hieß es von der Landessicherheitszentrale (LSZ) Burgenland. Durch Knallkörper erlitten drei Personen Augenverletzungen, die aber insgesamt eher als leicht zu bezeichnen seien, sagte ein Sprecher auf APA-Anfrage. Sechs Rettungseinsätze gab es, nachdem Feiernde so viel Alkohol konsumiert hatten, dass sie medizinische Hilfe benötigten.