Woche beginnt in weiten Teilen Österreichs stürmisch. Die Woche beginnt in weiten Teilen Österreichs ausgesprochen stürmisch und sehr mild. Laut Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) bleibt das Sturmtief "Sabine" am Montag und Dienstag wetterbestimmend.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 09. Februar 2020 (12:32)
Symbolbild

Dann beruhigt sich das Wetter, es bleibt aber zu mild.

Die Prognose im Detail: Am Montag scheint zunächst in vielen Regionen noch ein wenig die Sonne, im Osten und Südosten sogar überwiegend. Im Laufe des Vormittages trifft allerdings eine markante Kaltfront von Nordwesten her ein und bringt mit Störungsdurchzug verbreitet Regen- und Graupelschauer sowie starken bis stürmischen Westwind. Im nördlichen Teil Vorarlbergs, in Nordtirol, im Salzburger Flachgau, in großen Teilen Ober- und Niederösterreichs sowie in Wien wurde die zweithöchste Warnstufe ausgerufen. Keine Wetterwarnung gab es nur im Großteil Kärntens sowie in der Südoststeiermark sowie im Südburgenland. Auch Gewitter sind möglich. Am längsten trocken bleibt es im Süden, aber auch hier greifen am Nachmittag die Niederschläge über. Die Schneefallgrenze liegt bei Einsetzen des Niederschlags noch bei 1.500 bis 2.000 Metern Seehöhe, sinkt dann aber von Norden her auf 1.400 bis 700 Meter ab. Die Tiefsttemperaturen liegen bei minus vier bis plus sechs Grad, mit dem Wind erfolgt dann ein rascher Temperaturanstieg bis auf sieben bis 17 Grad.

"Sabine" bleibt auch am Dienstag für den Ostalpenraum wetterbestimmend. Besonders über den Bergen und an der Alpennordseite bläst der Westwind immer wieder kräftig. Dazu gehen wiederholt Regen-, Schneeregen- und auch teils gewittrige Graupelschauer nieder, in denen kurzzeitig die Böen auch noch stärker ausfallen können. Die Schneefallgrenze liegt meist zwischen 700 und 1.000 Metern Seehöhe. In die südlichen Landesteilen gelangen nur einzelne Schauer. Oft ist es hier trocken und bei aufgelockerter Bewölkung öfter sonnig. Die Frühtemperaturen umspannen minus zwei bis plus sechs Grad, die Tageshöchsttemperaturen fünf bis 13 Grad.

Am Mittwoch bleibt der Ostalpenraum im Einfluss einer straffen westlichen Strömung. Mit dieser gibt es im Tagesverlauf einen stetigen Wechsel zwischen dichten Wolken und sonnigen Abschnitten. Vor allem südlich des Alpenhauptkammes sowie im Südosten ziehen wiederholt schauerartige Niederschläge durch. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 500 und 900 Metern Seehöhe. Der Wind weht im Süden eher schwach, weiter im Norden mäßig bis lebhaft aus West. Nach minus zwei bis plus fünf Grad in der Früh, liegen die Tageshöchsttemperaturen zwischen drei und neun Grad, am wärmsten im südlichen Wiener Becken.

Am Donnerstag zeigt sich neben zahlreichen dichten Wolken bis zum Abend die Sonne zeitweise. Den meisten Sonnenschein gibt es jedoch im Süden und Südosten. Mit Regen ist insgesamt nicht zu rechnen. Erst mit Eintreffen einer Kaltfront von Westen während der Abendstunden setzt in Vorarlberg und Tirol Niederschlag ein. Der Wind kommt anfangs noch aus West, später zunehmend aus Südost bis Südwest und weht schwach bis mäßig, in den Föhnlagen alpennordseitig zum Teil lebhaft. In der Früh hat es minus sieben bis plus vier Grad, tagsüber zwischen fünf und elf Grad.

Am Freitag folgen auf sonnige Abschnitte bis zum Abend von Westen wiederholt dichte Wolken. Bei einer Schneefallgrenze zwischen 600 und 1.000 Metern Seehöhe regnet es vor allem entlang der Alpennordseite zwischen dem Bregenzerwald und dem Mostviertel häufig, am meisten aber in den Staulagen der Alpen. Überall sonst geht es, von ein paar Regentropfen zwischendurch abgesehen, trocken durch den Tag. Die vorherrschende Windrichtung ist Nordwest bis Nord. Aus ihr weht der Wind mäßig, in den Nordföhngebieten alpensüdseitig sowie am Alpenostrand teils lebhaft. Die Frühtemperaturen lieben bei minus drei bis plus fünf Grad, die Tageshöchsttemperaturen sind mit vier bis elf Grad erreicht.