Heimbewohner starb: Prozess gegen Pflegerin

Am Montag steht eine Pflegerin in Eisenstadt vor Gericht, da sie einen Heimbewohner unbeaufsichtigt im Bad gelassen haben soll und dieser starb.

Erstellt am 15. Mai 2021 | 05:01
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Das Justizzentrum Eisenstadt.
Foto: Werner Müllner

Laut Angaben des Gerichts soll die 50-Jährige den jungen Mann, der psychisch beeinträchtigt war, alleine im Badezimmer gelassen haben. Als sie zurückkam, hatte dieser das heiße Wasser aufgedreht und so in weiterer Folge tödliche Verbrennungen erlitten. Die Frau bekennt sich nicht schuldig.

Die Pflegerin gab an, dass der Bewohner eines Heims im Südburgenland schon mehrere Male davor im Badezimmer unbeaufsichtigt gelassen worden sei. Dies sei in der Vergangenheit kein Problem gewesen. Im September des Vorjahres allerdings kam es zu dem tödlichen Vorfall. Die 50-Jährige muss sich daher nun wegen grob fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten.