Sturm richtet Schäden an Bäumen und Dächern an. Ein Sturm, der mit bis zu 100 km/h durch das Südburgenland fegt, sorgte am Montag für einen Dauereinsatz der Feuerwehren.

Von Carina Fenz. Erstellt am 13. Mai 2019 (22:01)

Mit bis zu 100 km/h fegte ein Sturm am Montag über das Südburgenland und sorgte für mehr als 30 Feuerwehreinsätze. Immer wieder blockieren umgestürzte Bäume Straßen, in Pinkafeld wurde eine Gartenhütte abgedeckt und in Rechnitz ist ein Lkw umgekippt.

Die Pinkafelder Stadtfeuerwehr zum Beispiel musste in der Nacht fast im Stundentakt ausrücken, um umgefallene Bäume von den Fahrbahnen zu räumen. Der Sturm hatte auch das Dach eines Hauses beschädigt.

"1.650 Haushalte zeitweise ohne Strom"

Auch in Rechnitz und Großpetersdorf hielt der Sturm die Feuerwehrleute auf Trab und auch aus Jennersdorf und Limbach wurden Sturmschäden gemeldet. In Jennersdorf etwa landete ein Zelt auf einem Dach.

In den Gemeinden Pinkafeld, Litzelsdorf, Olbendorf, Gerersdorf, Kukmirn, Rehgraben, Dobersdorf, St. Martin an der Raab, Tauka, Kalch und Bonisdorf war auch die Stromversorgung kurze Zeit unterbrochen.

„Insgesamt waren 1.650 Haushalte zeitweise ohne Strom. Die Behebung der Schäden dauerte laut Netz Burgenland zwischen 30 Minuten und mehr als zwei Stunden“, hieß es am Montag.

Auch im Bezirk Oberpullendorf gingen Hagelunwetter nieder - hier ein Video aus Kalkgruben: