FH Burgenland legt Kooperation mit Russland auf Eis

Erstellt am 01. März 2022 | 09:56
Lesezeit: 2 Min
FH Burgenland Eisenstadt Symbolbild
Die FH Burgenland in Eisenstadt
Foto: BVZ
Die Fachhochschule Burgenland verurteilt die russische Invasion in die Ukraine und setzt daher alle ihre Austauschprogramme mit Russland aus. Außerdem erkläre man sich mit den Menschen in der Ukraine solidarisch, teilte die FH am Dienstag mit.
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Die FH Burgenland habe sich seit ihrem Bestehen stets dafür eingesetzt, internationale Beziehungen in die Russische Föderation für grenzüberschreitende Begegnungen aufzubauen und zu pflegen. Man habe diese Bemühungen auch als einen Beitrag für eine friedliche Entwicklung in Europa verstanden. Der Überfall auf die Ukraine durch das Putin-Regime aber breche Völkerrecht und koste vielen Menschen das Leben.

Die FH Burgenland werde daher mit sofortiger Wirkung ihr Double-Degree-Programm mit der Plechanow-Wirtschaftsuniversität in Moskau im Master-Studium Internationale Wirtschaftsbeziehungen aussetzen, das russisch-sprachige "Sommerkolleg" in Moskau ersatzlos absagen, Beziehungen im Bridging Programme zur Russischen Föderation und alle weiteren bilateralen Kontakte auf institutioneller Ebene mit russischen Universitäten einstellen.

Gleichzeitig versuche man, über die bestehenden Kanäle zu Professorinnen und Professoren an russischen Unis versuchen, diese bei ihrem zivilen Widerstand zu unterstützen und mit Informationen internationaler Medien zu versorgen.