Kilometerlange Staus für Freitag erwartet. Der kommende Freitag bietet reichliche Belastungen für das Nervenkostüm der Verkehrsteilnehmer. Der Auftakt zu den Weihnachtsferien in Österreich und fünf deutschen Bundesländern am Freitag bedeutet kilometerlange Staus und stundenlange Verzögerungen.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 19. Dezember 2018 (09:17)
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Symbolbild

Der Freitag wird ab dem frühen Nachmittag bis in den Abend hin Geduldsproben für Autofahrer bereithalten. In den „normalen“ Pendlerverkehr mischen sich viele, die am Freitag zu den Eltern oder Großeltern in den Bundesländern oder im benachbarten Ausland aufbrechen, um dort Weihnachten zu feiern.

Kilometerlange Staus sind auf den Autobahnen im Großraum Wien,  der Donauuferautobahn (A22), Ostautobahn (A4), der Südautobahn (A2) und Südosttangente (A23) sowie Westautobahn (A1) so gut wie unvermeidbar. Sehr viel länger wird es in der Bundeshauptstadt auch unter anderem auf der Altmannsdorfer Straße, dem Gürtel, der Grünbergstraße, Praterstraße, Ringstraße, Zweierlinie oder auf der Westausfahrt dauern.

Ein ähnliches Bild im Verkehrsgeschehen wird sich auch in der zweitgrößten österreichischen Stadt – Graz - zeigen. Hier sind die wahrscheinlichsten Staustrecken die
Pyhrnautobahn (A9), Südautobahn (A2), Conrad-von-Hötzendorf-Straße, Kärntner Straße oder Straßganger Straße. In Linz wird viel Geduld unter anderem auf der Mühlkreisautobahn (A7), vor dem Mona-Lisa-Tunnel auf der Umfahrung Ebelsberg oder der Donaulände genauso wie der  Umfahrung Traun erforderlich sein. Autofahrer, die im Großraum Salzburg  zum Beispiel auf der Westautobahn (A1), der Münchener Bundesstraße (B155) und der Vogelweiderstraße viel mehr Zeit einplanen, sind sehr gut beraten.

Auch auf den Transitrouten in Richtung Osten, hier vor allem auf der Ostautobahn (A4) und in Richtung Süden, speziell auf der Pyhrnautobahn (A9) werden Blechkolonnen und Staus sicher nicht ausbleiben. 

Auf der A4 sind die neuralgischen Staupunkte neben dem Großraum Wien, der Bereich um Parndorf wegen des Einkaufsverkehrs und die Grenze Nickelsdorf, da hier noch viele die Vignette für Ungarn kaufen wollen. 

Auf der A9 sind die Gratkorntunnel, der Plabutschtunnel und die Grenze bei Spielberg klassische Nadelöhre. „An der Grenze bei Spielfeld sind nicht Grenzkontrollen  die Stauursache, sondern auch hier sorgt der Vignettenkauf für Slowenien für Verzögerungen“, weiß ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider abschließend.