„Der Welschriesling gehört zum Burgenland“. Die Marke „Mein Welschriesling“ hat sich als Kooperation dreier Weingüter einen Namen gemacht. Im Landesweingut in Eisenstadt wurde nun auf den aktuellen Jahrgang angestoßen.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 09. Juni 2021 (19:18)

Die Jahrgangs-Präsentation von „Mein Welschriesling“ erfreut sich seit jeher großer Beliebtheit – zwar war der große Rahmen früherer Jahre dieses Mal noch nicht möglich, aber im kleinen Kreis stießen die Winzer auf die ebenso fruchtigen wie eleganten Tropfen aus drei Häusern an. Seit dem Jahr 2008 besteht die Marke „Mein Welschriesling“ als Zusammenschluss dreier Weingüter: Kleinhöfleinerhof Familie Ackerl, Landesweingut Burgenland und Weinbau Jürgen Zechmeister in Kleinhöflein.

Bei der Präsentation mit Franz und Sandra Ackerl, Jürgen Zechmeister, Albert Unger vom Landesweingut und der Direktorin der Weinbauschule, Eva Ackerl, wurde die Bedeutung des Welschrieslings unterstrichen: „Ich finde, dieser Wein gehört ganz einfach hierher ins Burgenland“, hielt Franz Ackerl eine leidenschaftliche Rede für die fruchtige Sorte als typischen Vertreter der Wein-Identität: „Genauso wie der See, das Radfahren und vieles mehr, ist der Welschriesling für mich ganz einfach ein Teil des Landes.“

Lob für den Jahrgang gab es auch von Andreas Liegenfeld, der sich als Chef des Nationalen Weinkomitees für die Winzer stark macht, und Landeshauptmann Doskozils Büroleiter Herbert Oschep als Aufsichtsrat im Österreichischen Wein Marketing (ÖWM). Gemeinsam werde man sich als „Mitstreiter für den Welschriesling“ auch weiter international einbringen, wurde bei einem guten Glas betont.