Tag der Lebensmittelverschwendung. Der WWF ruft den Tag der Lebensmittelverschwendung aus, um auf die Folgen des achtlosen Umgangs mit Nahrung aufmerksam zu machen. Jährlich geht in Österreich etwa ein Drittel der produzierten Lebensmittel verloren.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 02. Mai 2019 (16:17)
APA/dpa (Archiv)
Jährlich landen viele Tonnen teils genießbarer Lebensmittel im Müll

Alleine in Österreich werden jährlich so viele genießbare Lebensmittel in  entsorgt, wie die gesamte Kärntner Bevölkerung zum Leben braucht. Diese Lebensmittel­verschwendung ist nicht nur teuer, sondern mitverantwortlich für die Größe des ökologischen Fußabdrucks.

Ob zu Hause, im Supermarkt oder im Restaurant - ein großer Teil der Lebensmittel­-Verschwendung entsteht im privaten Haushalt.  Die EU-Kommission schätzt, dass auf der EU-Ebene über 50 Prozent aller weggeworfenen Lebensmittel auf das Konto der privaten Haushalte geht.

Helft mit, die Umwelt zu schonen

1) Sinnvoll ist es, den eigenen Einkauf zu planen und Einkaufslisten zu erstellen. Werft bei der Erstellung des Einkaufszettels einen Blick in den Kühlschrank und in die Vorratskammer, um Lebensmittel nicht unnötigerweise einzukaufen.

2) Im Supermarkt selbst sollten Multipacks und XXL-Packungen kritisch hinterfragt werden. Überlegen Sie, ob diese tatsächlich notwendig sind.

3) Angefallene Essensreste am besten kreativ verwenden. Aus „Resteverwertung“ entstehen meist sehr schmackhafte Gerichte.

4) Achten Sie weniger auf das Mindesthaltbarkeitsdatum. Vertrauen Sie besser auf Ihre Augen, Ihren Geruchs- und Geschmackssinn. Es handelt sich beim Mindesthaltbarkeitsdatum keinesfalls um ein empfohlenes Wegwerfdatum. Im Gegenteil, durch richtige Lagerung und Weiterverarbeitung kann die Haltbarkeit von Lebensmittel sogar verlängert werden. Viele Lebensmittel sind mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen, obwohl sie gar nicht ablaufen können- so zum Beispiel Salz o.ä. Gewürze.

5) Zusätzlich empfiehlt es sich, auf saisonale und regionale Lebensmittel zurückzugreifen, um langen Transportwegen entgegenzuwirken.