Tipps für ein besseres Gedächtnis. Mit Tipps aus der Apotheke kann man dem Körper dabei helfen, die Grundbedingungen für die Konzentration zu verbessern.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 24. Oktober 2018 (05:00)
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Wer seinem Gedächtnis etwas nachhelfen will, kann sich in der Apotheke beraten lassen.

Die Schlüssel sind verlegt, die Namen der Enkerl fallen einem partout nicht ein und was man eigentlich einkaufen wollte, ist – endlich im Supermarkt angekommen – völlig aus dem Gedächtnis verschwunden …

Im Laufe der Zeit werden Vergesslichkeit und Konzentrationsschwierigkeiten bei den meisten nicht besser.

Man kann seiner Konzentration aber ein wenig Unterstützung bieten. Wie?

Bewegung und ausgewogene Ernährung

Zum Beispiel durch Bewegung – am besten an der frischen Luft –, durch ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeit. Auch Übergewicht sollte vermieden werden.

Hilfreich sein können auch Nahrungsergänzungen, um die Durchblutung der kleinen Gefäße im Gehirn zu fördern und den Nervenstoffwechsel anzuregen.

Die Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns steigern kann man mit Präparaten aus Ginseng- und Gingkoextrakten.

Der Ginkgobaum kommt aus Asien, kann mehrere Hundert Jahre alt werden und Extrakte seiner Blätter können helfen, wenn die Konzentration nachlässt. Die Wirkstoffe verbessern die Fließeigenschaften des Blutes. Dadurch werden Kopf, Arme und Beine besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Das kann bei Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten, Schwindel und Ohrengeräuschen, Kopfschmerzen hilfreich sein.

Vorsicht: Menschen, die blutverdünnende Mittel nehmen, sollten vor der Einnahme zuerst mit ihrem Arzt sprechen.

Effektiv kann die Kombination aus Lecithin und B-Vitaminen sein, die auf Nervenzellen regenerierend wirken.

Knoblauch & Vitamin B

Mit Knoblauch und dem darin enthaltenen Aliin können Blutzucker, Blutdruck und Blutfette reduziert werden.

B-Vitamine gelten als Hirn- und Nervennahrung.

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