Ewald Tatar im Interview: „Das hab ich so noch nie erlebt“

Erstellt am 24. März 2022 | 04:21
Lesezeit: 2 Min
In nur zwei Wochen stampfte Ewald Tatar das riesige Benefiz-Konzert für die Ukraine aus dem Boden. Mit der BVZ sprach er über den emotionalen Abend.
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BVZ: Wie fühlt man sich nach so einem emotionalen Event?

Tatar: Ich muss sagen, ich bin auch Tage danach noch immer ein bisschen in Trance. Da war eine Dynamik und Stimmung, die mit nichts zu vergleichen war. Das hab ich in der Art noch nie erlebt. Und es ist genau das geworden, was wir uns gewünscht haben: ein großes Zeichen im Sinne von Frieden, Menschlichkeit und Solidarität.

Eine derartige Großveranstaltung in so kurzer Zeit – wie ist das zu bewältigen?

Tatar: Es war gut, dass wir gesagt haben, wir machen’s und da noch nicht nachgedacht haben, wie wir’s machen. Aber es haben so viele mitgeholfen und es sind so viele – bis rauf zum Bundespräsidenten und zur Politik – dahinter gestanden. Es war ein riesiger Kraftakt, das in zwei Wochen aus dem Boden zu stampfen. Da gab‘s keine Eitelkeiten und alle haben einfach am selben Ziel gearbeitet.

Moderator Roman Gregory eckte mit dem Statement zur türkis-blauen Regierung an …

Tatar: Jeder hat ja die Freiheit zu reden, aber das Statement war nicht abgesprochen.

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