7.731 Tonnen Müll landeten 2020 auf Autobahnen. Auf 55 Rastplätzen und 87 Raststationen entlang des österreichischen Autobahn- und Schnellstraßennetzes sind im Vorjahr insgesamt 7.731 Tonnen an Müll angefallen. Das sei trotz der Lockdowns und dem damit verbundenen Weniger an Verkehr nur ein geringer Rückgang im Vergleich zur Abfallmenge von 2019, hieß es in einer Aussendung der Asfinag.

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 03. August 2021 (11:53)
Müll Symbolbild
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Von Konstantin Zibert, Shutterstock.com

Sie will nun mit der Kampagne "Auffüllen statt Wegwerfen" Aufmerksamkeit für das Problem "Littering" schaffen. Die Müllberge sind laut Asfinag österreichweit um elf Prozent geschrumpft. Entlang der hochrangigen Strecken der drei östlichen Bundesländer Wien, Niederösterreich und des Burgenlands betrug das Müllaufkommen demnach im Jahr 2.332 Tonnen pro Jahr, 2020 waren es 2.170 Tonnen. Die Entsorgungskosten im Vorjahr beliefen sich auf 3,3 Millionen Euro.

Rund ein Viertel des jährlichen Mülls muss von den Asfinag Mitarbeitenden der Autobahnmeistereien händisch eingesammelt werden. Unachtsam weggeworfener Müll sei aber nicht nur eine Belastung für die Umwelt, sondern berge auch Gefahrenpotenzial: "Hohe Temperaturen können manche Materialien entfachen.

Brände entlang der Strecken sind eine ganz besondere Herausforderung für unsere Teams und die Einsatzkräfte", sagte Asfinag-Geschäftsführer Stefan Siegele. Mit Überkopfwegweisern auf Autobahnen, die den Slogan "Auffüllen statt Wegwerfen" anzeigen, soll nun Bewusstsein für das Thema Vermüllung geschaffen werden.