Land: „Kein Vertrag mit Pichowetz“

Nachdem sich das Land vom designierten Mörbisch-Intendanten Gerald Pichowetz getrennt hat, stehen jetzt auch finanzielle Debatten im Raum.

Erstellt am 02. Juni 2017 | 18:00
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Gerald Pichowetz und Kulturlandesrat Helmut Bieler
Gerald Pichowetz und Kulturlandesrat Helmut Bieler bei der Präsentation als Intendant im Oktober 2016.
 
Foto: Millendorfer

Noch bevor Schauspieler Gerald Pichowetz seinen Intendanten-Posten bei den Seefestspielen Mörbisch offiziell angetreten ist, wurde in der Vorwoche überraschend die Trennung bekannt ( die BVZ berichtete ).

Jetzt spricht Pichowetz in Medien von einem Fünf-Jahres-Vertrag und vom Warten auf ein mögliches finanzielles Angebot. Seitens des Büros von Kulturlandesrat Helmut Bieler heißt es  auf BVZ-Anfrage: „Es gibt weder einen unterschriebenen Vorvertrag noch einen Fünf-Jahres-Vertrag.“

Vorvertrag nie unterschrieben

Demnach habe Pichowetz zwar einen Vorvertrag erhalten; dieser sei aber „nie unterschrieben an die Seefestspiele zurückgeschickt“ worden. Für die Vorbereitung der Saison 2018 sein ein monatlicher Betrag bis August 2017 mündlich vereinbart.  Aufgrund künstlerischer Differenzen habe man sich einvernehmlich getrennt, wird seitens des Büros Bieler betont; seitdem gab es keinen Kontakt. Ob noch Gespräche folgen werden, wird sich erst zeigen.

Inzwischen wurde Peter Edelmann, Zweitgereihter bei den Hearings, als Künstlerischer Direktor der Seefestspiele vorgestellt. Er nimmt nun die Arbeit auf und wird 2018 die derzeitige Intendantin Dagmar Schellenberger ablösen.