Trotz Hitze kühlen Kopf bewahren: So funktioniert's. Tipps und Tricks, wie man trotz Hitze im Job bei Kräften, konzentriert und kreativ bleibt.

Erstellt am 12. Juni 2019 (12:45)
Von Monika Wisniewska, Shutterstock.com
Symbolbild

Es ist hinlänglich bekannt: Gerade zur heißen Jahreszeit sollten pro Tag mindestens eineinhalb Liter getrunken werden – am besten in Form von nicht zu kaltem Wasser oder ungesüßtem Tee und Säften. Auch Gemüse und Obst liefern viel Flüssigkeit. Vor allem Gurken, Tomaten, Zucchini, Wassermelonen, Pfirsiche, Birnen, Orangen, Beeren, Marillen und Äpfel sind wahre Feuchtigkeitsspender.

Auch in der Mittagspause freut schonende und leichte Kost sowohl Körper als auch Kopf. Also am besten zu einer lauwarmen oder kalten Suppe greifen, zu einem frischen Salat oder zu gesunden Aufstrichen. Auch mageres Huhn oder vitaminreiche Bowls sind eine Option. Frische in jedes Gericht zaubert kühlende Minze.

Vorsicht bei Klimaanlagen

Die meisten modernen Büros sind mit Klimaanlagen ausgestattet. Doch Vorsicht: Die Geräte senken nicht nur die Raumtemperatur, sondern minimieren auch die Luftfeuchtigkeit. Dadurch können die Schleimhäute in Nase und Hals leicht austrocknen, das Immunsystem wird anfälliger für Viren und Infektionen. Daher immer genügend Flüssigkeit zu sich nehmen und regelmäßig lüften. Auch ein nasses Tuch kann am Arbeitsplatz für ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgen.

Wer ohne Klimaanlage auskommen muss, lässt am besten gleich in der Früh Rollos und Jalousien herunter. Auch durchgelüftet sollte nur morgens und erst wieder am Abend werden – dann bleibt die Hitze weitgehend draußen. Auch Wärmequellen wie Drucker, Beamer und Computer sollten nur dann benutzt werden, wenn sie wirklich gebraucht werden.

Bewegung ja, aber in Maßen

Keine Sorge, Sport und heiße Tage sind nicht automatisch ein Widerspruch. Das gewohnte Training muss also nicht entfallen, sollte aber entsprechend adaptiert werden:

Sporteln am Morgen: Am Abend nach der Arbeit ist die Temperatur meistens höher als in der Früh, daher das Training möglichst bald absolvieren. Zudem ist man um diese Uhrzeit eher ohne Stress und kann sich entspannter bewegen, was wiederum der Konzentration zugutekommt.

Nur nicht übertreiben: Bei hohen Temperaturen produziert man mehr Schweiß, um die Körperkerntemperatur senken. Es ist schonender und zur Vorbeugung von durch Klimaanlagen verursachten Erkältungen ratsam, kürzere Strecken als sonst zu laufen und reduzierter zu trainieren.

Der Sonne keine Chance: Auch frühmorgens darf nicht auf Schutz in Form von Kopfbedeckung, Brille und Creme vergessen werden. Bei Hitze kann auch Bewegung im Wald besonders angenehm sein.

Arbeitsplatz als „Sportplatz“: Auch das Office kann zwischendurch zum Fitnessraum umfunktioniert werden. Leicht umsetzbare Übungen sind beispielsweise Armkreisen, die Schultern lockern und den Nacken bewegen. Ein paar Minuten regen den Kreislauf an und halten Müdigkeitserscheinungen hintan. Auch weniger sportliche Arbeitnehmer können sich einfach behelfen: Mehrmals täglich kaltes Wasser auf die Handgelenke macht ebenfalls munter.

Quelle: karriere.at