Burgenland

Erstellt am 08. November 2018, 15:31

von APA Red

"Omadienst" hilft nun auch im Burgenland. Der "Omadienst", der vom Katholischen Familienverband als Unterstützung für Familien und Alleinerziehende angeboten wird, startet nun auch im Burgenland. Die Initiative, die vom Land finanziell unterstützt wird, wurde am Donnerstag in Eisenstadt vorgestellt.

Leihomas unterstützen Familien und Alleinerzieher  |  Symbolbild

Der "Omadienst" soll Betroffenen im Burgenland künftig die Möglichkeit bieten, Kinder an Randzeiten, Wochenenden oder bei Notfällen zuhause in ihrer gewohnten Umgebung durch Leihomas betreuen zu lassen, erläuterte Landesrätin Verena Dunst (SPÖ). In anderen Bundesländern sei das Angebot bereits seit langem erfolgreich etabliert.

Im Burgenland gebe es mehr als 10.000 Alleinerziehende - mit steigender Tendenz. Trotz eines breiten Betreuungsangebots mangle es nach wie vor an geeigneten Kinderbetreuerinnen und -betreuern für Wochenenden und Randzeiten, erläuterte Dunst. "Wir wollen den Omadienst auch im Burgenland auf eine niveauvolle Ebene heben", stellte Alfred Handschuh, Vorstandsvorsitzender des Katholischen Familienverbandes Burgenland, fest.

Flexible Omas gesucht

Gesucht werden Omas, die sich gerne mit Kindern beschäftigen und flexibel sind. Sie werden vom Katholischen Familienverband an Familien oder Alleinerziehende mit Betreuungsbedarf für Kinder vermittelt.

Interessentinnen können sich beim Katholischen Familienverband melden. Sie erhalten eine Ausbildung, die unter anderem einen Erste-Hilfe-Kurs und die Vermittlung von Rechten und Pflichten umfasst.

Man greife auf die Erfahrung aus anderen Bundesländern zurück, wo das Modell hervorragend funktioniere, meinte Dunst. Eine fixe Entlohnung gebe es nicht - diese werde zwischen Omas und Eltern vereinbart.