Burgenland

Erstellt am 15. Dezember 2018, 04:15

von Nina Sorger

Extremtour nun ganzjährig. Als „Burgenland Extrem Trail“ ist die Route der „24 Stunden Burgenland Extrem Tour“ nun dauerhaft ausgeschildert.

Neuer Extrempfad. Die Tour- und Trail-Macher Michael Oberhauser, Tobias Monte und Josef Burkhardt, Landeshauptmann Hans Niessl, die Bürgermeister Gerold Stagl und Thomas Schmid und Podersdorfs Tourismus-Geschäftsführer Rene Lentsch.  |  Sorger

120 Kilometer rund um den Neusiedler See nonstop gehen oder laufen – die „24 Stunden Burgenland Extrem Tour“ im Jänner ist eines der härtesten und größten Winterabenteuer Europas – und bringt eine enorme Wertschöpfung für die Region mit sich. Durch den neu entwickelten „Burgenland Extrem Trail“ soll die „24 Stunden Burgenland Extrem Tour“ zum Ganzjahresprojekt werden, um die Auslastung und Wertschöpfung weiter zu steigern.

„Die ,24 Stunden Extrem Burgenland Tour‘ hat sich seit ihrer Gründung enorm entwickelt und ist durch zusätzlich Angebote wie die ,School of Walk‘ für Schülerinnen und Schüler oder den ,Golden Walker‘ für die ältere Generation gewachsen. Bei der kommenden Tour im Jänner werden 4.500 Teilnehmer aus 21 Nationen erwartet. 24 Stunden Extrem Burgenland hat sich zu einem Impulsgeber im Wintertourismus entwickelt“, so Niessl.

Bisher wurden die Tour-Markierungen nach Ende des Events wieder abgenommen. Damit die Region ganzjährig davon profitiert, wurden im Rahmen des neuen Projektes „Burgenland Extrem Trail“ die bisher bestehenden Routen fix gekennzeichnet.

Tourismus-Saison wird verlängert

Für Rusts Bürgermeister Gerold Stagl und Oggaus Bürgermeister Thomas Schmid ist die „24 Stunden Extrem Burgenland Tour“ wichtig, da so die Saison verlängert werde: „Früher hatten die Nächtigungsbetriebe um diese Zeit bereits geschlossen, heute geht die Saison – unter anderem dank dieses Events – über den Winter.“

Für den Geschäftsführer des Tourismusverbandes Podersdorf Rene Lentsch ist das Wander-Event ein Paradebeispiel dafür, wie man ein solches Konzept erfolgreich umsetzt und nachhaltig etabliert. „Eine gute Idee, ein Angebot, das nicht austauschbar ist, und großer Einsatz der Organisatoren – solche Events bleiben.“

Der Erfolg der „24 Stunden Extrem Burgenland Tour“ beruhe auch auf der von Anfang an guten Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Tourismusverantwortlichen, sagt Michael Oberhauser vom „24 Stunden“-Veranstaltungsteam. Ziel sei nun die Steigerung der touristischen Wertschöpfung durch Erhöhung der Tagesausgaben, der Aufenthaltsdauer und der Bekanntheit der Region als Ganzjahres-Ausflugsziel.