Nova Rock bleibt bis 2026 im Burgenland. Das Nova Rock wird zumindest bis 2026 im Burgenland bleiben. Knapp eine Woche, bevor heuer die ersten Bands die Bühne in Nickelsdorf betreten, verkündeten Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) und Festivalintendant Ewald Tatar bei einer Pressekonferenz am Mittwoch die Verlängerung des Festivals um sieben Jahre.

Von Redaktion, APA und Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 05. Juni 2019 (12:43)
Das Nova Rock wird zumindest bis 2026 im Burgenland bleiben. Knapp eine Woche, bevor heuer die ersten Bands die Bühne in Nickelsdorf betreten, verkündeten Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) und Festivalintendant Ewald Tatar bei einer Pressekonferenz am Mittwoch die Verlängerung des Festivals um sieben Jahre. Im Bild: (v.L.n.R.) - Der Bürgermeister von Nickelsdorf Gerhard Zapfl, Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Festivalintendant Ewald Tatar, Haubenkoch Max Stiegl, Landesrat Christian Illedits und Neusiedls Bezirkshauptfrau Birgit Lentsch während eines Fototermins nach der Nova Rock Pressekonferenz am Mittwoch, 5. Juni 2019, in Purbach. Foto: APA/Theresa Puchegger
APA/Theresa Puchegger

"Das Nova Rock ist für das Burgenland ein Markenzeichen geworden, es bringt das Burgenland in die ganze Welt", betonte Doskozil. Deshalb sei es ihm wichtig gewesen, das beliebte Rockfestival nachhaltig an das Burgenland zu binden. Man habe das Nova Rock vorerst einmal um sieben Jahre verlängert, um einen Planungshorizont und einen finanziellen Rahmen festlegen zu können. Auch eine Zusammenarbeit darüber hinaus sei aber vorstellbar.

Tatar: "Mir fällt ein Stein vom Herzen"

Intendant Tatar zeigte sich über die Verlängerung erfreut: "Wir fühlen uns wohl in Nickelsdorf. Mir fällt ein Stein vom Herzen, dass wir für das Festival kein neues Bundesland und kein Gelände suchen müssen." In den nächsten Jahren stehen nun einige Investitionen in das Festivalgelände an. Es soll vor allem "verkehrstechnisch sicherer und beständiger" gemacht werden. Dafür werde etwa in das Wege- und Straßennetz investiert. "Im Vorjahr haben wir bei dem vielen Regen schon gemerkt, dass das Gelände an seine Grenzen gestoßen ist", sagte Tatar.

Erfreut über das Fortbestehen des Nova Rock im Burgenland zeigte sich auch Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Alexander Petschnig: „Das in Europa größte Freiluftfestival bietet nicht nur ein großes Unterhaltungsprogramm für Jung und Alt, steigert den Bekanntheitsgrad der Region weit über die Bezirks- und Landesgrenzen hinaus, sondern bereichert auch den burgenländischen Wirtschafts- und Tourismussektor“, so Petschnig, der sich bei Veranstalter Tatar und seinem Team bedankt.

Bei der 15. Auflage des Nova Rock von 13. bis 16. Juni erwartet der Intendant knapp 220.000 Besucher und einen Rekordandrang aus Deutschland. Knapp 35 Prozent der Festivalgeher - und damit deutlich mehr als in den Vorjahren - werden aus dem Nachbarland nach Nickelsdorf reisen. "Das liegt wohl vor allem an der bisher einzigartigen Kombination aus den Ärzten und den Toten Hosen auf einem Festival", erklärte Tatar.

Neu sind heuer ein Campingplatz nur für Frauen und Mädchen und eigene Securities, die speziell für Belästigung, Rassismus, Homophobie und ähnliche Vorfälle geschult sind. Außerdem versuchen die Veranstalter mit einigen Aktionen, der Vermüllung des Geländes entgegenzuwirken. So wird es etwa eine Dosensammelaktion geben: Gäste, die 15 leere Dosen zum Supermarkt zurückbringen, erhalten eine gratis Dose Bier oder Red Bull.

Zudem warten 100 Food-Courts auf die Besucher. Knapp 250 Polizisten und 120 Sanitäter werden laut der Neusiedler Bezirkshauptfrau Birgit Lentsch rund um die Uhr im Einsatz sein.