Viel Platz in Burg Forchtenstein und Schloss Esterházy. Schloss Esterházy und Burg Forchtenstein haben den Museums- und Ausstellungsbetrieb aufgenommen. Zu sehen gibt‘s in den historischen Gemäuern viel.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 18. Februar 2021 (03:23)
Auf Entdeckungsreise in den Kulturdenkmälern. Der Spiegelsaal auf Schloss Esterházy (l.)
Esterhazy / Andreas Tischler, Andreas Hafenscher

Mit der Lockerung des Lockdowns für Museen öffneten vor Kurzem auch Schloss Esterházy in Eisenstadt und Burg Forchtenstein ihre Tore für Besucher-innen und Besucher. Führungen werden aufgrund der Sicherheitsbestimmungen zwar noch keine angeboten, aber dafür ermöglichen Schloss- und Burgticket sowie die dazugehörigen Jahreskarten die individuelle Besichtigung der Kulturdenkmäler.

Jeden Samstag und Sonntag (von 10 bis 16.30 Uhr) sind die historischen Räumlichkeiten zum Großteil geöffnet, dazu kommen die aktuellen Ausstellungen. Auf Schloss Esterházy werden neben kunsthistorischen Exponaten – etwa dem weltweit größten im Ensemble erhaltenen klassizistischen Tafelsilber – die Lebensgeschichten zweier großer Persönlichkeiten erzählt und erlebbar gemacht: Im Obergeschoß des Schlosses wird ein authentischer Einblick in Melinda Esterházys Leben gegeben; im Erdgeschoß gibt es Joseph Haydn pur, mit zeitgemäßen Multimedia-Installationen und seltenen Exponaten. Und im Kellergewölbe wird die Weinkultur der Fürsten Esterházy neu aufgerollt.

Die Unikate im Silbermöbel-Raum auf Burg Forchtenstein.
Esterhazy / Andreas Tischler, Andreas Hafenscher

Die Ahnengalerie ist auf Burg Forchtenstein ein zentraler Bestandteil der Schausammlung, ebenso wie der Silbermöbel-Raum mit barocken Unikaten, inklusive des opulenten Silbertisches von David Schwestermüller aus dem 17. Jahrhundert. Zu sehen sind auch ausgewählte Objekte aus der Schatzkammer.

Infos auf www.esterhazy.at