Burgenländer beim „Amadeus“. Beim größten Musikpreis Österreichs mischen auch burgenländische Künstler vorne mit: Die Mayerin ist in der Kategorie Schlager-Volksmusik nominiert, Cari Cari aus Mörbisch sind es gleich in drei Kategorien.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 14. März 2019 (16:05)
Andreas Jakwerth
Cari Cari ist für drei Kategorien nominiert

„Unglaublich“ und „überwältigt“ – das waren die ersten Reaktionen auf die Nominierungen für den Amadeus Austrian Music Award: Der große österreichische Musikpreis, der heuer zum 19. Mal in 14 Kategorien vergeben wird, findet wieder unter burgenländischer Beteiligung statt.

„Überwältigt“ über die Teilnahme zeigten sich die Wimpassingerin Ulrike Mayer, bekannt als die Mayerin, und das Mörbischer Duo Cari Cari. Streng genommen geht auch Willi Resetarits ein wenig für das Burgenland ins Rennen: Der gebürtige Stinatzer ist mit seinem Alter-Ego Kurt Ostbahn als bester Live-Act nominiert.

Jetzt kommt es – neben der Jury-Wertung – auf das Publikums-Voting an, das noch bis 19. März auf www.amadeusawards.at läuft.

Durchstarter der Szene

Allen Künstlern gemeinsam ist, dass sie längst keine Unbekannten sind. Cari Cari gelten international als eines der heißesten Eisen der Szene und schafften es zuletzt auf Platz sechs der meistgebuchten Newcomer Europas. Das schlägt sich nun auch in drei „Amadeus“-Nominierungen nieder: Alexander Köck und Stephanie Louise Widmer starten in den Kategorien Alternative-Act, FM4-Award und bester Song („Summer Sun“). „Für uns wäre es schon eine Riesen-Ehre gewesen, überhaupt nominiert zu sein. Gleich in drei Kategorien mitmischen zu dürfen, ist unglaublich“, zeigt sich das Duo mehr als erfreut.

Andreas Jakwerth

Die Mayerin tritt in der Kategorie Schlager-Volksmusik in Gesellschaft von Andreas Gabalier, den Edelseern oder den Nockis an. „Noch dazu bin ich die einzige Frau, die in dieser Kategorie nominiert ist. Ich fühle mich unglaublich geehrt und das gibt mir sehr viel Kraft, genauso weiterzumachen wie bisher: mit dem Herzen!“, freut sich Ulrike Mayer im BVZ-Gespräch. Mit charmanten Hits wie „Du host olles in dir“ oder „Guade Söh“ ist die Mayerin auch auf den Festivals im deutschsprachigen Raum laufend unterwegs. Jetzt hofft sie, mit der „Amadeus“-Nominierung noch viel mehr Leute zu erreichen und bewegen zu können.

So richtig spannend wird es dann am 25. April, wenn sich die heimische Musikbranche bei der Gala der Amadeus Awards im Wiener Volkstheater trifft: Die aus Jury- und Publikums-Voting ermittelten Sieger, aber auch alle anderen, werden wohl viel zu feiern haben.