Auch im Burgenland: Die Kultur „sperrt auf“. Erste Häuser im Land sind bereits geöffnet. Im Hintergrund läuft auch wieder die Planung von Veranstaltungen.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 21. Mai 2020 (04:42)

Die Übergabe von Ulrike Lunacek an Andrea Mayer als grüne Kultur-Staatssekretärin, die Ankündigung einer stufenweisen Öffnung von Veranstaltungen für 100 (ab Ende Mai) bis zu 1.000 Gäste (ab August) – die Kulturszene ist gehörig in Bewegung. Wie stellt man sich nun im Burgenland auf die neuen Gegebenheiten ein?

Zunächst noch abwartend, was die konkreten Vorgaben des Bundes angeht: „Das bedeutet aber nicht, dass im Hintergrund nicht schon verschiedene Szenarien vorbereitet werden“, meint dazu Alexander Kery, Marketingleiter von Kultur Burgenland.

So könnten die Museen und Ausstellungen des Landes mit Juli wieder geöffnet werden; in den Kulturzentren wird der Veranstaltungs-Start im September angedacht. Was die Landes-Festivals angeht, bleibt es trotz neuer Besuchergrenzen bei der heurigen Absage der Groß-Events. Der Oktober-Zyklus des Liszt-Festivals Raiding soll aber stattfinden. Zur Überbrückung gibt‘s auf www.kultur-burgenland.at ein Online-Special mit Videos, Konzertaufnahmen und mehr.

Esterházy hat seine Kulturdenkmäler inzwischen wieder geöffnet, am Veranstaltungsprogramm wird gearbeitet. Während Festivals wie die Oper im Steinbruch oder Lovely Days im Schlosspark abgesagt wurden, soll das Herbstgold-Programm im September fix stattfinden. Bei kleineren Festivals ist man mancherorts noch am Evaluieren – etwa auf Schloss Kittsee, wo Veranstaltungen im August überlegt werden.

Wie berichtet, läuft in den „alternativen“ Kulturzentren Cselley Mühle und KUGA ebenfalls die Planung. Das Offene Haus Oberwart hat bereits eine frei begehbare Ausstellung eröffnet.