Der Heilige Martin als „Filmstar“. Eine internationale Koproduktion beleuchtet das Leben des Landespatrons. Das Premierenpublikum im Martinus-Saal in Eisenstadt war begeistert

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 20. Oktober 2016 (12:16)
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Er gilt als einer der „prominentesten“ Heiligen und als Ikone der Nächstenliebe: Martin von Tours, der burgenländische Landespatron, feiert heuer den 1.700 Geburtstag. Zu diesem Anlass beleuchtet eine internationale Filmproduktion das Leben und Wirken der historischen Figur und stellt sie in den Kontext der heutigen Zeit.

Im Martinus-Saal der Diözese Eisenstadt wurde der Film vor einem beeindruckten Publikum nun erstmals präsentiert. „Sankt Martin – Soldat, Asket, Menschenfreund“ ist am 15. November um 22.35 Uhr auf ORF 2 zu sehen.

Sankt Martin – Soldat, Asket, Menschenfreund" ist eine von der Diözese Eisenstadt unterstützte Koproduktion von Metafilm und Tellux-Film unter Beteiligung von ARTE, Bayerischem Rundfunk, ARD-alpha und ORF. Regisseur Fritz Kalteis, Produzent Michael Cencig und ihr Team nähern sich darin mit Bedacht der Legende des Heiligen Martin und zeigen auch den Menschen dahinter.

„Die Welt braucht mehr Martinus“

Im Rahmen der Filmpremiere in Eisenstadt betonte Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics die Aktualität des burgenländischen Landespatrons: „Selbst in die Turbulenzen einer historischen und gesellschaftspolitischen Zeitenwende hineingeboren und hineingeworfen, wurde Martinus zu einem der wichtigsten Wegweiser eines christlichen Lebensentwurfs.“

Getreu dem Motto „Die Welt braucht mehr Martinus“ sei die Botschaft von Spiritualität, Solidarität und Barmherzigkeit heute wichtiger denn je, so Bischof Zsifkovics.

 

„Sankt Martin – Soldat, Asket, Menschenfreund“ – zu sehen im Rahmen von „kreuz und quer“ am 15. November, 22.35 Uhr, ORF 2