Gerüchte zu Pichowetz-Klage "völlig absurd". Die Seefestspiele Mörbisch haben am Montag bekannt gewordene Gerüchte dementiert, wonach Gerald Pichowetz bei seiner Ende November eingebrachten Klage 800.000 Euro fordere. Diese Summe sei "völlig absurd", erklärte Seefestspiele-Geschäftsführer Dietmar Posteiner. Die genannte Zahl sei "Lichtjahre" von der tatsächlichen Summe entfernt und würde jeglicher Grundlage entbehren, so Posteiner.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 18. Dezember 2017 (17:04)
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Millendorfer

Zuvor war bei einer Pressekonferenz der ÖVP Burgenland gesagt worden, dass Pichowetz diese Summe angeblich einklagen möchte.

Noch im Oktober des Vorjahres war der vor allem aus der ORF-Serie "Kaisermühlen Blues" bekannte Pichowetz als neuer Mörbisch-Intendant präsentiert worden. Ende Mai des heurigen Jahres wurde allerdings bekannt, dass er das Amt doch nicht antreten werde. Ende November klagte Pichowetz. Details wurden nicht genannt, die Seefestspiele beriefen sich auf eine im Zuge der Trennung abgegebene Verschwiegenheitserklärung.

Laut Posteiner gibt es keinen unterschriebenen Vertrag mit Pichowetz. Es habe einen Vorvertrag für die Zeit von Jänner bis August 2017 gegeben, dieser sei aber nicht unterfertigt worden. Pichowetz hätte mit September die Nachfolge von Dagmar Schellenberger antreten sollen, erklärte Posteiner. Für die im Rahmen des Vorvertrages erbrachten Leistungen hätte es eine Abgeltung geben sollen, welche man bei der Trennung auch bezahlt hätte. Es sei aber nie eine gültige Rechnung von Pichowetz gekommen.