jOPERA 2022: Sissy und Franz auf Schloss Tabor

Erstellt am 13. Mai 2022 | 04:27
Lesezeit: 2 Min
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Kultur auf Schloss Tabor erleben. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Schauspieler Philipp Laabmayer, Schauspielerin Valerie Luksch, Generalintendant Alfons Haider.
Foto: Silke Katschner
Zum 20-jährigen Jubiläum der südlichsten Sommerfestspiele des Landes warten Ausstellungen, Lesungen, Kleinkunst und eine weltberühmte Liebesgeschichte als Operette auf Besucherinnen und Besucher.
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„Jeder weiß, wer Sissy ist, und ich freue mich ganz besonders, dass wir Fritz Kreisler heuer wieder zurückbringen werden!“ Alfons Haider hat in seinem zweiten Jahr als Generalintendant auf Schloss Tabor in Neuhaus am Klausenbach Großes vor.

Gemeinsam mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil präsentierte er erstmals ein Ganzjahresprogramm für das südlichste Kulturzentrum des Landes – das Hauptaugenmerk wird hierbei auf die Sommermonate und die Operette „Sissy“ gelegt, die am 4. August Premiere feiert.

Den Kaiser Franz Joseph wird Philipp Laabmayer darstellen, der bereits in vielen österreichischen Fernsehproduktionen mitgewirkt hat. „Sissy“ wird von der jungen Sängerin Valerie Luksch gespielt, die „letztes Jahr als Maria in der ,West Side Story‘ Mörbisch im Sturm eroberte“, um Haider zu zitieren.

Ein tragendes Fundament und schon seit Jahren fixer Bestandteil der Produktionen wird auch heuer das Jugendorchester der Philharmonie Brandenburg sein. Auch in Sachen Besucher setzt man hohe Erwartungen. Standortleiter Benno Döller hat eine Wunschzahl anvisiert: „Es wäre wunderbar, wenn wir heuer um die 15.000 Besucher zählen dürfen.“ Mit Schloss Tabor als Kulturstandort plant das Land übrigens längerfristig.

„Wir wollen den Standort positiv weiterentwickeln und absichern“, sagte Doskozil, der Haider Rosen streute. Ausstellungen, Lesungen, Kleinkunst und der schon weit über die Grenzen bekannte Adventmarkt runden das Ganzjahresangebot für Kunst- und Kulturfreudige auf Schloss Tabor ab.