"Zauberflöte" 2019: Obonya und Pienkos führen Regie. Im Steinbruch St. Margarethen wird im nächsten Sommer nach einjähriger Pause wieder Oper gezeigt.

. Erstellt am 06. Juni 2018 (09:04)
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Cornelius Obonya und Caroline Pienkos
Katharina Schiffl

Auf dem Programm steht Mozarts "Die Zauberflöte". Regie führen werden Cornelius Obonya und seine Frau Caroline Pienkos. Das teilte Karl Wessely, Geschäftsführer des Veranstalterunternehmens Arenaria, am Dienstagabend beim Künstlerfest des Festivalsommers Neusiedler See in Wien mit.

"Es war eine große Überraschung und zugleich eine Ehre, dass man uns gefragt hat, ob wir 'Die Zauberflöte"'im Steinbruch machen wollen. Es ist für uns Neuland in einem so gewaltigen Ambiente unsere Ideen umsetzen zu dürfen. Wir freuen uns wahnsinnig auf diese große Aufgabe und sind begeistert, wie kreativ und konstruktiv das ganze Esterhazy-Team arbeitet", so Obonya und Pienkos am Mittwoch in einer Aussendung.

Karl Wessely. Daniel Serafin, Hans Peter Doskozil. Stefan Ottrubay
 
Katharina Schiffl

"Auf so einer großen Bühne zählt die große Geste, das große Bild. Die 'Zauberflöte' gibt alles her, was das Genre zu bieten hat: Liebe, Komödie, die großen Lacher und auch das Weinen. Viele fragen uns, wer denn den Papageno spielen wird - man möge uns verzeihen, dass wir das noch nicht verraten wollen. Aber klar ist, dass es eine Rolle ist, die sowohl für Sänger als auch für singende Schauspieler geeignet wäre", meinten die beiden. Obonya dazu: "Nein, es ist derzeit nicht geplant, dass ich spiele. Ich konzentriere mich auf die Regie."

Anfang März hatten Vertreter des Landes Burgenland und der Esterhazy Betriebe bekanntgegeben, dass nach der heurigen Auszeit im kommenden Jahr wieder Opernklänge im Steinbruch ertönen sollen. Premiere der "Zauberflöte" ist am 10. Juli 2019.