„St. Martins Erben“: Großes Kino im Jazz Pub Wiesen. In heimischer Top-Besetzung wird am 17. November zur Europäischen Theaternacht „St. Martins Erben“ uraufgeführt.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 13. November 2018 (09:36)

Ein „dionysischer Gewaltakt“ steht an: Das Jazz Pub in Wiesen wird am 17. November (ab 20 Uhr – Ende offen) Schauplatz einer im besten Sinne einzigartigen Theater-Performance. Auf Initiative der IG Kultur Burgenland und im Rahmen der Europäischen Theaternacht treffen dann erst- und einmalig „St. Martins Erben“ aufeinander.

Auf der Bühne stehen Schauspieler Christoph F. Krutzler, Musiker Oliver Welter und Allrounder Fritz Ostermayer. Sie werden – unterstützt durch Günter Schütter und Johanna Van Tan – nichts Geringeres wagen, als das Theater im Allgemeinen zu zerpflücken und es dem Publikum häppchenweise vorzuwerfen.

Das Motto: Alles wird in Frage gestellt, die vierte Wand wird eingerissen und wieder hochgezogen. Das klingt abstrakt und hochspannend. Wer die Akteure kennt, der weiß, dass Überraschungen nur eine Frage der Zeit sein werden.

Stichwort Zeit: Die wird nahezu gänzlich aus den Augen gelassen, während Dionysos als griechischer Gott des Weines und der Freude regiert. Wann schließlich der Vorhang fällt, wird sich zeigen. Mit dem unkonventionellen Konzept wird nicht zuletzt dem Grundgedanken der Europäischen Theaternacht Rechnung getragen, dem niederschwelligen Zugang („Pay as you wish“) und dem gemeinsamen Erlebnis.

Der multimediale Abend wird auch auf Video festgehalten: „Weil er nur einmal stattfinden kann und die Unwiederholbarkeit an sich ja das Theaterkonzept schlechthin ist.“