Außergewöhnlich ist weiter nötig. Bernhard Fenz über den starken Impuls des SVM gegen die Austria.

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 12. Dezember 2018 (03:22)

Kein Wunder, dass Trainer Klaus Schmidt scherzhaft anmerkte, es wäre besser, sein Team würde künftig gleich mit 0:1 starten. Dann wären nämlich 90 Minuten Zeit, um das Ergebnis umzudrehen. Das gelang am Sonntag gegen die Austria, bei dem der Gegner des SVM zum sechsten Mal en suite mit 1:0 in Führung gegangen war.

Trotz eines Rückstands in Minute 43 siegten die Burgenländer am Ende verdient – ein außergewöhnliches Comeback.

Dieser wichtige Teilerfolg gegen die Violetten hält Mattersburg im Kampf um die Top-Sechs nach dem Grunddurchgang zumindest im Rennen. Fünf Runden vor dessen Ende fehlen aber nach wie vor vier Punkte auf Sturm Graz, aktuell Sechster mit einem um zwölf Treffern besseren Torverhältnis. LASK (A), Sturm (H), Innsbruck (A), Rapid (H), St. Pölten (A): Das Restprogramm wird hart. Denn will der SVM noch oben reinrutschen, braucht es für den Neunten weiterhin Außergewöhnliches.