Denkt auch an die „draußen“. Über die Wichtigkeit der Balance unseres Systems.

Von Markus Stefanitsch. Erstellt am 25. März 2020 (06:33)

Hatten Sie zuletzt auch kurz überlegt, ob sich das Kratzen im Hals anders als sonst anfühlt? Oder das Atmen, oder war es ein Druck auf der Brust? Damit sind Sie im Moment sicher nicht alleine. Ganz vielen Menschen im Land macht das Coronavirus große Sorgen. Und wer sich weniger Sorgen um seine Gesundheit macht, der macht sich gewiss Gedanken um ältere Angehörige oder Freunde, die zur Risikogruppe gehören. Für deren Schutz gelten die strengen Regeln im Land. Auch wer keine Symptome hat, kann das Virus bereits in sich tragen und somit andere gefährden. Man kann es nicht oft genug erwähnen.

Auch wenn zuletzt einige Zahlen darauf hindeuten, dass zumindest der rasante Zuwachs an Neuerkrankungen abnimmt, so ist noch lange keine Zeit zum Durchatmen. Im Gegenteil, gerade die nächsten Wochen dürfen wir uns nicht auseinanderdividieren lassen: Kein Unternehmer setzt gerne Mitarbeiter auf Kurzarbeit oder kündigt sie – schwarze Schafe ausgenommen. Kein Mitarbeiter, der sich im Home Office befindet, liegt den ganzen Tag auf der Couch und nascht Chips – schwarze Schafe ausgenommen.

Und für alle, die im Internet fast stündlich nur Spaß-Fotos von zu Hause posten, als ob es nichts Schlimmeres als Quarantäne gäbe, sei gesagt: Bei allem Verständnis für Humor sollte man auch immer an jene denken, die nicht zu Hause bleiben „müssen“, sondern tagtäglich arbeiten gehen und damit auch tagtäglich die Gefahr einer Ansteckung riskieren.

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