Ohne Auto geht im Land nichts

Über Verbesserungen für Pendler und mehr Geld für Familien.

Erstellt am 07. Oktober 2021 | 03:30

Das Klimaticket bringt preislich mitunter starke Verbesserungen für Burgenlands Pendler. Außerdem ist es in Teilen des Landes tatsächlich sehr gut möglich, um mit den „Öffis“ an seinen Arbeitsplatz zu gelangen. Ebenso ist es für Schüler grundsätzlich gut geregelt. Dennoch hofft man als Fahrgast insgeheim in beiden Bereichen, dass nicht noch mehr auf Bahn oder Bus umsteigen, da zu Stoßzeiten die Züge oder Busse massiv überfüllt sind. Das ist nicht nur in Pandemie-Zeiten ein absolutes „No-Go“. Wer ein Ticket oder Jahresticket bezahlt, sollte auch Anspruch auf einen Sitzplatz haben und nicht wie Sardinen zusammengepfercht von A nach B verfrachtet werden.

Die Hartnäckigkeit des Landes hat sich stark zugunsten der Pendler hinsichtlich der Kosten ausgezahlt. Teilweise ersparen sich die Burgenländer künftig bis zu 125 Euro im Monat. Ein sehr gut vernetztes öffentliches Verkehrsnetz wird es mitunter allerdings im Burgenland wohl nie geben können. Zu teuer und unrentabel, hört man allerorts. Taxis und Fahrgemeinschaften sind dabei eine wichtige Unterstützung, aber ohne Auto geht es in vielen Regionen schlicht und einfach gar nicht. Seien es Pensionisten, Alleinerzieher oder vor allem Familien. Deshalb ist in diesem Bereich noch mehr Entlastung notwendig.

Mit der neuen Steuerreform sollen in Österreich „Umweltsünder“ mehr in die Staatskassa einzahlen und „CO2-Vermeidern“ sowie Familien und vor allem arbeitenden Menschen mehr Geld am Monatsende übrig bleiben.Gerade im Burgenland werden viele davon profitieren. Denn die Burgenländer waren früher wie heute immer recht fleißig unterwegs – und auch das gehört dementsprechend be- und entlohnt.