Aller Ehren wert

Erstellt am 09. Dezember 2022 | 04:52
Lesezeit: 2 Min
über die Entwicklung des Burgenländischen Tennisverbands (BTV) unter der Leitung von Günter Kurz als Präsident.
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15 Jahre oder fünf Perioden hat Burgenlands Tennisverbands-Boss Günter Kurz an der Spitze des BTV schon hinter sich gebracht. Seit Freitagabend steht der 56-jährige Oberpullendorfer zu Beginn seiner sechsten dreijährigen Amtszeit. Im Rahmen einer groß aufgezogenen und feierlichen Gala wurde in seinem gleichnamigen Sport-Hotel nicht nur das 70-Jahr-Jubiläum des Verbands zelebriert. Kurz und sein Team packten auch gleich die Generalversammlung in den Festakt, knapp 350 Besucher sorgten für einen würdigen Rahmen. Parallel zur Gala in der neu adaptierten Tennishalle des hinteren Teils wurde im vorderen Trakt Tennis gespielt. Die Halbfinali eines internationalen 15.000 Dollar ITF-Damen-Turniers gingen über die Bühne. Dementsprechend stimmig war das Bild. Vorne Turnierbetrieb, hinten ein Fest mit vielen Vereinsvertretern und Ehrengästen. Nicht grundlos kamen sie. Längst ist Tennis wieder in Mode. Die Staatsmeisterschaften, seit 2009 14 Mal in Folge im Sport-Hotel-Kurz ausgetragen, haben sich von einem ursprünglich stiefmütterlich behandelten 9.000-Euro-Turnier zu einem rot-weiß-roten Herzeige-Event mit zuletzt 52.000 Euro an Preisgeldern gemausert. Zudem hat Kurz in der jüngeren Vergangenheit eine weitere perfekte Nische getroffen. Während geplante Mega-Projekte, wie das Landessportzentrum Nord, noch final auf ihre Machbarkeit geprüft werden, wurde am Standort Oberpullendorf die Sportstrategie Burgenland für die Tennisakademie und das neue Nachwuchs-Leistungskonzept bereits umgesetzt. Nötig und wichtig waren dafür die Mittel des Landes – das betont Günter Kurz in der Dauerschleife. Und doch hat ihn vor allem die bereits geleistete Aufbauarbeit, der österreichweit gute Ruf, das Netzwerk sowie speziell die vorhandene Infrastruktur in die Position gebracht, um bei der schrittweisen Entwicklung überhaupt weitere Sprungbretter vorzufinden und so den Tennissport im Burgenland neu positionieren zu können. Das alleine ist schon aller Ehren wert.