Gutes Rezept statt sportliche Sackgasse. Bernhard Fenz über die sportliche Aufgabe von Patrick Farkas bei Red Bull Salzburg.

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 03. Januar 2018 (05:43)

Am kommenden Montag startet Patrick Farkas mit Red Bull Salzburg in die Vorbereitung auf das Frühjahr. Noch im Sommer ging es für den 25-jährigen Ex-Mattersburg-Profi aus Oberdorf als Zugang beim Meister darum, sich relativ schnell an das neue Gefüge anzupassen. Der Anspruch im Salzburger Bullenstall ist einfach ein anderer. Dabei dann noch den Sprung in die Stammelf zu schaffen, ist eine generell große Aufgabe. Ein gutes halbes Jahr später ist Farkas fixer Teil des Kaders, der Einsatzzeiten erhalten hat, der sich aber vorwiegend mit einer Reservistenrolle begnügen musste.

Frustriert zeigt sich der Südburgenländer aber keineswegs, sondern schwärmt nach wie vor von den Bedingungen, dem guten Klima sowie dem hohen Niveau des Teams und schraubt parallel den Anspruch an sich selbst weiter in die Höhe. Gut so. Ehrgeiz, Bodenständigkeit und Geduld sind in diesem Kontext eine sinnvolle Mixtur. Nicht dranzukommen und auch noch abzubauen wäre hingegen eine sportlich gefährliche Sackgasse.