Burgenland

Erstellt am 28. Dezember 2018, 05:01

von Martin Ivansich

Keiner darf sich zu sicher fühlen. Martin Ivansich über die Ausgangslage unserer Regionalliga Ost-Teams für das Frühjahr.

Der Abstiegskampf — ein Thema, das burgenländische Vereine in der Regionalliga Ost immer wieder beschäftigt — könnte aus rot-goldener Sicht auch 2018/2019 wieder für Spannung sorgen.

Hintergrund ist die neue 2. Liga mit 16 Vereinen und drei Fixabsteigern – je nach Regionszugehörigkeit eben in die Regionalliga Ost, Mitte oder West. Müssten etwa zwei Klubs von oben in die Ostliga, dann gäbe es dort vier Absteiger. Platz 13 bis 16 wären dann in der betroffenen Zone. Unrealistisch ist dieser Fall nicht, überwintern doch mit Horn und Amstetten derzeit zwei potenzielle Kandidaten auf den letzten beiden Rängen der 2. Liga.

So gesehen haben Parndorf und Neusiedl/See lediglich zwei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrang. Die Amateure des SV Mattersburg liegen derzeit vier Punkte vor dieser ominösen Zone.

Das ist wenig Luft, um so richtig entspannt in die Rückrunde zu gehen. Im Gegenteil. Unter diesen Voraussetzungen schwebt das Abstiegsgespenst auch über den heimischen Ostliga-Teams. Zumindest solange auch zwei Ost-Teams in der 2. Liga abstiegsgefährdet sind. Verlassen darf man sich nicht darauf, dass Horn oder Amstetten rasch die Gefahrenzone verlassen. Das einfachste Rezept in diesem Fall ist noch immer, auf sich zu schauen und die Hausaufgaben selbst zu erledigen. Vom Potenzial her haben es nämlich alle drei drauf, nicht auf fremde Hilfe von oben angewiesen zu sein.