Burgenländisches Obst und Gemüse statt Importprodukte. Seit Sommer häufen sich Fälle von Hepatitis A und Salmonellen in Österreich, jetzt liegt die Untersuchung der staatliche Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES) vor: Ausbruchs-Quelle dürften gefrorene Erdbeeren eines polnischen Produzenten sein. Das ruft Agrarlandesrätin Verena Dunst auf den Plan.

Von Markus Wagentristl. Erstellt am 18. Oktober 2018 (20:43)
zVg Büro Agrarlandesrätin Verena Dunst

Da in Österreich bereits 15 Fälle der Leberkrankheit Hepatitis A dokumentiert wurden, ruft Dunst die Burgenländer zum Kauf von regionalen und saisonalen Obst- und Gemüsesorten auf: "Unsere burgenländischen Erzeuger liefern hervorragende saisonale Produkte. Beim Griff ins Regal trifft somit jeder nicht nur eine Entscheidung, die Wertschöpfung in der eigenen Region zu belassen, sondern viel mehr auch, dem eigenen Körper etwas Gutes zu tun."

Wann gibt's wo welches Obst/Gemüse?

Aus diesem Grund gibt es in Zusammenarbeit mit dem Familienreferat Burgenland einen regionalen Saisonkalender für Obst und Gemüse. Denn, so betont Dunst:

"Es müssen nicht immer Erdbeeren oder Kirschen im Winter sein." 

Der Saisonkalender ist kostenlos über die E-Mailadresse familienland@bgld.gv.at zu beziehen. Darin enthalten sind die Saisonzeitpunkte für alle gängigen Obst- und Gemüsesorten.

 


 

Nachlese: Hier finden die kompletten Bericht der AGES.