Erste Einblicke in den Bio-Plan des Burgenlandes. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Landesrätin Astrid Eisenkopf geben am Montag den Startschuss zur "Bio-Wende". Erste Details: Neue Förder-Angebote und neue Regelung für den Bodenschutz.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 12. Mai 2019 (18:07)
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Bio-Programm. Kürzlich kochten Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Landesrätin Astrid Eisenkopf mit Martina Philipp  Bio-Eierspeise im Oberwarter Spital. Jetzt werden neue Punkte präsentiert.
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Details zum 12-Punkte-Programm zur Umsetzung des "Biolandes Burgenland" werden von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Landesrätin Astrid Eisenkopf Montagvormittag präsentiert. Das Land will dabei vor allem auch auf positive Förderanreize setzen. Neben der Umstellung von Gemeinschaftsküchen im Landesumfeld - zuletzt wurde das Bio-Sortiment der Krankenhäuser ausgebaut - sind  pädagogische Impulse und "planbare gesetzliche Vorgaben" als Säulen des Programms vorgesehen. Vorbereitet werden flankierende Maßnahmen in der Raumplanung und in der Wohnbauförderung, wie etwa neue Förder-Angebote für ökologische Dämmstoffe.


"Unsere Böden schützen"

Gerade die gestrigen Unwetterschäden in den Bezirken Mattersburg und Oberpullendorf hätten gezeigt, dass man "zum Wohle der Menschen und der Natur neue Wege gehen" müsse, heißt es seitens des Landes.
So soll unter anderem durch eine Änderung des Bodenschutzgesetzes und eine neue Verordnung mit vorgegebenen Bewirtschaftungsregeln in hangreichen Gemeinden abgeschwemmtes Erdgut künftig weitgehend verhindert werden können; zudem soll dadurch auch die Fruchtbarkeit der Böden erhalten bleiben.