Pflege-Protest in Eisenstadt. Auch im Burgenland hielt die Gewerkschaft GPA einen Warnstreik ab. Gefordert wird eine Entlastung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegebereich.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 14. Februar 2020 (12:17)

In ganz Österreich finden derzeit Warnstreiks zur Arbeit im Sozial- und Pflegebereich statt. Nachdem es bei den Kollektivvertrags-Verhandlungen aus Sicht der Fachgewerkschaften GPA-djp und vida „kein zufriedenstellendes Angebot der Arbeitgeberseite“ gegeben habe, wird in Protestkundgebungen auf eine 35- anstelle einer 38-Stunden-Woche gedrängt.

Der Chefverhandler der GPA, Andreas Laaber, und AK-Burgenland-Präsident Gerhard Michalitsch (v.l.).
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In der Eisenstädter Fußgängerzone wiesen unter anderem AK-Präsident Gerhard Michalitsch, GPA-djp-Vorsitzender Christian Dvorak, Geschäftsführer Michael Piber, Landessekretär Ernst Gruber sowie Betriebsräte der Sozialwirtschaft  auf ihre Forderungen hin. Der Tenor: Da Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich hohe Verantwortung für pflegebedürftige Menschen tragen, müssten sie entlastet werden. Mit einer Reduktion der Arbeitszeit würde der gesamte Arbeitsbereich attraktiver gestaltet werden.