Land Burgenland richtet neun zusätzliche Katastrophenstützpunkte ein

Erstellt am 23. Mai 2022 | 12:03
Lesezeit: 2 Min
Kulturstandort Güssing
Landesrat Heinrich Dorner
Foto: Bgld. Landesmedienservice
Das Land Burgenland richtet neun neue Katastrophenstützpunkte ein. Diese sollen zusätzlich zu den bestehenden sieben "eine entsprechende Abdeckung für das Burgenland auch in Zukunft gewährleisten", betonte Landesrat Heinrich Dorner (SPÖ) am Montag bei einer Pressekonferenz. Die Feuerwehren der insgesamt 16 Standorte sollen jeweils ein neues Wechselladefahrzeug erhalten. Veranschlagt sind dafür 7,5 Millionen Euro.
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Angesichts der immer größer werdenden Herausforderungen im Bereich Bevölkerungs- und Katastrophenschutz habe sich das Land dazu entschieden, die Feuerwehren aufzurüsten und zu modernisieren, so Dorner. Die neuen Stützpunkte werden - quer über das Burgenland verteilt - in Donnerskirchen, Frauenkirchen, Kobersdorf, Bernstein, Pinkafeld, Rechnitz, Stegersbach, Heiligenkreuz und Rudersdorf eingerichtet. Die bestehenden befinden sich in den sieben Bezirkshauptstädten.

Mit den zusätzlichen Katastrophenstützpunkten werde das "burgenländische Feuerwehrwesen auch katastrophenfit" gemacht, meinte Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl. Bei der Wahl der Standorte habe man darauf geschaut, "wo es weiße Flecken im Land gibt, welche Fahrzeuge es bereits gibt, wo es Feuerwehrleute mit entsprechender Ausbildung gibt und wo auch die Mannschaftsstärke gegeben ist", sagte Landesfeuerwehrdirektor Sven Karner.

Beim Ausbau des Katastrophenschutzes handle es sich um die erste Phase eines neuen Ausrüstungskonzeptes, das von 2023 bis 2027 in fünf Phasen umgesetzt werden soll. "Notwendig wurde dieses Maßnahmenpaket, da die derzeit vorhandenen technischen Einheiten in der Feuerwehr nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen und nicht mehr für das gesamte Gefahrenspektrum anwendbar sind", erklärte Dorner.