Thermen-Lösung: AVITA investiert. Nach Diskussionen ist der Ausbau der AVITA-Therme laut Landesrat Petschnig gesichert.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 31. Januar 2018 (04:44)
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AVITA-Resort – Ausbau ist gesichert. In der Vorwoche sorgte der geplante Ausbau des AVITA-Resorts in Bad Tatzmannsdorf für jede Menge Wirbel, heute steht fest, dass dem Ausbau der Anlage in der Tourismushochburg des Landes nichts mehr im Wege steht.
zVg/AVITA

Wie die BVZ berichtete, sorgte der geplante Ausbau der AVITA-Therme und des -Hotels für Aufregung. Grund waren rechtliche Bedenken zur Förderung. In der Vorwoche präsentierte Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Alexander Petschnig (FPÖ) als „gemeinsame Kraftanstrengung“ mit bestehenden Kommanditisten eine Lösung.

„Das Südburgenland liegt mir am Herzen“

Die Quintessenz der getroffenen Einigung sieht laut Petschnig so aus, dass anstelle einer Förderung von 900.000 Euro – gegen diese Maßnahme gab es rechtliche Bedenken – nun Eigenkapital der AVITA um besagte Summe erhöht wird. 300.000 Euro werden durch das Land über Petschnig, 600.000 Euro durch Kommanditisten zur Verfügung gestellt. Im Zuge der Generalversammlung wurde der Betrag seitens einiger Kommanditisten um weitere 285.000 Euro aufgestockt. Damit stehen nunmehr knapp 1,2 Millionen Euro zur Verfügung.

„Das Südburgenland liegt mir am Herzen, es war klar, dass wir hier eine Lösung finden müssen“, so Petschnig „.Allerdings ist es nicht akzeptabel, den Steuerzahler zur Kasse zu bitten.“ Harald Zagiczek, Geschäftsführer der Wirtschaft Burgenland GmbH (WiBuG) zur Lösung: „Ich begrüße sehr, dass das Land als Eigentümer der WiBuG Eigenmittel für die Aufstockung der Kommanditbeteiligung bereitstellt, das zeigt ein großes Bekenntnis zum Unternehmen.“

Auch der Geschäftsführer des AVITA Resort, Peter Prisching, begrüßt die Entscheidung. Einer Investition in die „südburgenländische Vorzeigetherme“ stehe nun nichts mehr im Wege.