Vergabeverfahren: Oberwarter Spital im Zeitplan

Drei Viertel des Bauvolumens sind vergeben. Im Laufe des Jahres 2024 soll der Patientenbetrieb im Neubau starten.

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 24. Dezember 2020 | 05:35
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Lokalaugenschein. Die Bauaufsicht Josef Strohmaier und Christian Hofstädter mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.
Foto: Lexi

Nach monatelangen Vergabeverfahren wurden drei Viertel der budgetierten Summe für den Neubau des Krankenhauses Oberwart vergeben.

Den Auftrag als Haupt-Generalunternehmer, der für Rohbau, Ausbau, Gebäudehülle und Außenanlagen verantwortlich ist, hat die Arbeitsgemeinschaft Strabag-Granit erhalten. Die Auftragssumme beträgt 67 Millionen Euro.

Beim Vergabeteil Elektrotechnik, medizinische Gasversorgung, Medien- und Deckenversorgung kam die Arbeitsgemeinschaft aus Elin AG (Premstätten) und Landsteiner GmbH (Amstetten) zum Zug (Auftragssumme rund 23 Millionen Euro).

Heizung-Klima-Lüftung-Sanitär sowie die Mess-Steuer-Regelungstechnik ging an die Firma Heiz-Hofstätter (Seiersberg-Pirka) (Auftragsvolumen rund 28 Millionen Euro). Trotz CoViD-19-Pandemie liegt das größte Bauprojekt der burgenländischen Geschichte damit nach wie vor im Plan – sowohl zeitlich wie auch bei den Kosten, die laut Landeshauptmann Hans Peter Doskozil maximal 235 Millionen Euro nicht übersteigen.

KRAGES-Geschäftsführer Hubert Eisl hat Details: „Erstmals richten wir hier beispielsweise ein Herzkatheter-Labor ein. Bereits im kommenden Jahr werden wir – noch im Bestandsgebäude – in die Roboterchirurgie einsteigen.“ Das neue Krankenhaus soll im Jahr 2024 den Patientenbetrieb aufnehmen.