„Grüne rücken enger zusammen“. Sparkurs der Grünen soll „neue Aufbruchsstimmung“ bringen: Einladung zur inhaltlichen Mitarbeit; „auch Spenden sind willkommen“.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 02. Februar 2018 (10:27)
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Vorstandsklausur der Grünen in Eisenstadt.

Bis spätestens 30. Juni werden die Burgenland-Grünen aus ihrem Büro in der Eisenstädter Hauptstraße ausziehen. Für die Landtagsarbeit können Räumlichkeiten im Landhaus genutzt werden, darüber hinaus ist man auf der Suche nach Büro- und Lagermöglichkeiten – und diese könnten durchaus auch von Unterstützern aus der Bevölkerung kommen.

Da die Bundespartei aus dem Nationalrat ausgeschieden ist, wird künftig auf vielen Ebenen gespart. „Das ist aber zugleich die Chance für eine Neuausrichtung“, zeigen sich Landessprecherin Regina Petrik und Landesgeschäftsführerin Anita Malli in Aufbruchsstimmung.

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Vorstandsklausur der Grünen in Eisenstadt.

„Kreative Lösungen gefragt“

Im Rahmen einer Vorstandsklausur werden nun „kreative Wege“ gesucht, um die finanziellen Fragen zu lösen. Die Zuwendung an die Bundespartei in der Höhe von 75.000 Euro ist fast vollständig überwiesen. Für die Zukunft und den Landtagswahlkampf 2020 gilt es damit, neue Mittel aufzustellen. Ziel ist ein Budget von bis zu 175.000 Euro – die Hälfte des Budgets im letzten Wahlkampf. Neben Geld- und Sachspenden sei auch inhaltliche Mitarbeit gefragt.

„Aufstehen, Krone richten und weitergehen“, heißt laut Anita Malli das augenzwinkernde Motto. „Es geht darum, flexibel zu arbeiten – und dass wir das können, werden wir 2018 zeigen“, so Regina Petrik. Die Chance will man auch nutzen, um künftig die Themen besser an die Frau und an den Mann zu bringen. Petrik: „Wir sind bei den Grünen so vielfältig, dass manche den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Diese Bäume wollen wir finden und in den Himmel wachsen lassen.“

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Das grüne Büro in der Eisenstädter Hauptstraße.