Ab 1. Juli: Das Burgenland übernimmt den Vorsitz. Mit 1. Juli wechselt der Vorsitz in der Landeshauptleutekonferenz von Wien an das Burgenland. Landeshauptmann Hans Niessl will vor allem Schwerpunkte in den Bereichen Soziales, Bildung und Europa setzen.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 01. Juli 2018 (13:35)
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Für Landeshauptmann Hans Niessl stehen die Themen Soziales, Bildung und Europa im Mittelpunkt.

„Wichtig wird es auch sein, dass wir den EU-Ratsvorsitz nutzen. Bei der Festlegung des neuen Finanzrahmens für das EU-Budget und bei der Neuregelung der Strukturförderungen geht es darum, ob auch künftig vor allem ländliche Regionen entsprechend gefördert werden“, so Niessl.

Für die weiterhin positive Entwicklung des Burgenlandes sei es besonders wichtig, dass es auch nach 2020 möglichst gute Fördermöglichkeiten gibt. Bei einer außerordentlichen Landeshauptleutekonferenz im Oktober wird es ein Zusammentreffen mit EU-Kommissionspräsident Juncker geben. An der ordentlichen Landeshauptleutekonferenz, die im November stattfindet, wird auch EU-Haushaltskommissar Oettinger teilnehmen.

Das Burgenland übernimmt mit 1. Juli auch den Vorsitz im Bundesrat. Die künftige Präsidentin des Bundesrates Inge Posch-Gruska, seit Mitte 2010 Mitglied des Bundesrates, nennt als ihre Schwerpunkte für das kommende Halbjahr die Themen Demokratie, Kinderrechte und Soziales.