Burgenland startet Durchimpfung niedergelassener Ärzte. Im Burgenland werden nach den Mitarbeitern der Spitäler seit Sonntag auch die niedergelassenen Ärzte gegen das Coronavirus geimpft, teilte das Landesmedienservice am Sonntag in einer Aussendung mit.

Von APA / BVZ.at. Update am 17. Januar 2021 (18:55)
Die ersten Ampullen des Impfstoffes in der Ordination von Herbert Weltler in Eisenstadt sind verimpft: Landesrat Schneemann zeigt eine der leeren Ampulle des Impfstoffes, mit Herbert Weltler
Bgld. Landesmedienservice

Das systematische Durchimpfen der Ärzte startete mit 108 Medizinern in Eisenstadt und Rotenturm (Bezirk Oberwart). Davor waren bereits 70 Heim- und Hausärzte und 120 Ordinationsangestellte mit jenen Dosen geimpft worden, die in Alten- und Pflegeheimen übrig geblieben waren.

Landesrat Leonhard Schneemann mit Herbert Weltler vor dessen Praxis in Eisenstadt. Im Anschluss überzeugte sich Landesrat Schneemann vom reibungslosen Ablauf der Impfaktion.
Bgld. Landesmedienservice

Begonnen wird mit besonders ansteckungsgefährdeten Ärzte-Fachgruppen mit engen Patientenkontakten. Nach und nach sollen in den kommenden Wochen dann Ärzte und Ordinations-Mitarbeiter flächendeckend geimpft werden. "Diese abgestufte Vorgangsweise ist notwendig, da wir vom Bund leider nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung gestellt bekommen", erläuterte Gesundheitslandesrat Leonhard Schneemann.

Parallel zum medizinischen Personal läuft auch die Durchimpfung der Bewohner von Alten- und Pflegeheimen weiter. In vielen Heimen liege die Impfbereitschaft der Bewohner bei rund 90 Prozent, zeigte sich der Gesundheitslandesrat erfreut. Mit Stand Sonntagfrüh waren im Burgenland insgesamt 3.300 Personen geimpft worden.