Burgenland verlängert Hilfspaket für Kunst und Kultur

Das Land Burgenland hat die Corona-Hilfen für Kunst- und Kulturschaffende am Dienstag erneut verlängert. Die Maßnahmen, die im Juni 2020 ins Leben gerufen wurden, laufen bis Ende 2022 weiter, gab Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) in einer Aussendung bekannt.

Erstellt am 23. November 2021 | 12:10
Lesezeit: 1 Min
Theater and Symbolbild
Symbolbild
Foto: shutterstock.com, Mario Lisovski

Die Kulturgutscheine werden ab 1. Dezember neu aufgelegt. Als Soforthilfe werden 30 Arbeitsstipendien zu je 2.500 Euro vergeben.

Das Budget für die Kulturgutscheine war im November bereits zur Gänze aufgebraucht. Das Land finanziert dabei jeweils 25 Prozent, wodurch ein Gutschein im Wert von 100 Euro dem Käufer 75 Euro kostet. Das Unterstützungsinstrument habe sich in den vergangenen Monaten bewährt, betonte Doskozil: "Die Verlängerung soll mit dazu beitragen, die Marktsituation für burgenländische Kunstschaffende zu stabilisieren." Das Land stelle vorerst 100.000 Euro zur Verfügung. Gerechnet wird mit einem ausgelösten Investitionsvolumen von 400.000 Euro.

Mit den Arbeitsstipendien will das Land Künstlerinnen und Künstler unterstützen, die im Lockdown ohne Engagements und Aufträge dastehen. 2020 wurden bereits 40 derartige Stipendien vergeben, 2021 weitere 20. Für die zusätzlichen 30 können ab sofort Anträge eingebracht werden. Sie werden für Projekte aus den Bereichen Literatur, Bildende Kunst, Medienkunst, Darstellende Kunst, Musik und Film ausgeschrieben. Vorerst stehen dafür 75.000 Euro zur Verfügung. Insgesamt investiert das Land 175.000 Euro in die Verlängerung des Hilfspakets.

Geplant sind laut Doskozil auch weitergehende Maßnahmen zur sozialen Absicherung von Künstlern. "Wir finalisieren gerade die entsprechenden Modelle und werden sie dann ab Anfang nächsten Jahres mit Vertretern des Kulturbereichs diskutieren, bevor es an die Umsetzung geht", sagte der Landeshauptmann.