Nehammer besucht Landespolizeidirektion. Innenminister stellt bei Eisenstadt-Besuch zum Thema grenznahe Asylverfahren klar: Es wird keine neuen Zentren geben.“

Von Michaela Grabner. Erstellt am 23. Januar 2020 (16:21)

Gemeinsam mit dem Eisenstädter Bürgermeister und ÖVP-Spitzenkandidaten Thomas Steiner besuchte Innenminister Karl Nehammer am Donnerstag die Landespolizeidirektion Burgenland und das Stadtpolizeikommando Eisenstadt und bedankte sich bei den Polizistinnen und Polizisten für ihren Einsatz. „Während man in Deutschkreutz versucht eine Demonstration für den Wahlkampf zu inszenieren, arbeiten wir für die Sicherheit der Menschen im Burgenland“, so Steiner hinsichtlich.

Die FPÖ hatte in Deutschkreutz nahezu zeitgleich eine Protestaktion gegen Asyllager im Burgenland gestartet. Zur Diskussion aufgrund der grenznahen Asylverfahren stellte Innenminister Nehammer fest: „Es ist längst klargestellt: Es wird keine neuen Zentren geben. Wir brauchen schnelle Verfahren an der Grenze, die das Weiterwinken nach Mitteleuropa beenden. Wir wollen die Menschen anhalten, statt durchwinken. Es geht uns darum, unsere Grenzen zu schützen und illegale Migration zu bekämpfen.“  

Auch Steiner betonte: „Wir müssen sicherstellen, dass sich die Ereignisse aus 2015 nicht wiederholen. Damals standen tausende Menschen an der Grenze. Der Staat war handlungsunfähig. Das darf nicht mehr passieren. Wir müssen uns auf den Tag X vorbereiten.“