Angebot an die „Umsteiger“

Erstellt am 20. Januar 2022 | 05:19
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8267582_bvz03mwenergie3sp
Mit „Pumpen Peter“ in die Zukunft. Landesvize Astrid Eisenkopf, Energie-
Burgenland-Vorstandsvorsitzender Stephan Sharma und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (v.l.) präsentierten Wärmepumpe und Maskottchen.
 
Foto: Wolfgang Millendorfer
Nächster Schritt in der „Energiewende“ zielt auf den Heizungstausch ab.
Werbung

Den Traum der Unabhängigkeit von stetig steigenden Energiepreisen können zumindest Privathaushalte mit Öl- oder Gasheizung schon angehen. Und das sind nicht weniger als 45.800 im ganzen Land. An sie richtet sich ein Modell, das von Land und Energie Burgenland nun als „wahrscheinlich europaweit einzigartig“ präsentiert wurde (Details im Kasten unten).

Zusätzlich zum Nachhaltigkeits-Gedanken rechneten Landeschef Hans Peter Doskozil, Umwelt-Referentin Astrid Eisenkopf und Energie-Vorstand Stephan Sharma auch die Ersparnis vor: Bei bis zu 600 Euro pro Jahr liegt sie im Fall von jetzigen Öl-Heizungen, bei Gas sind es rund 260 Euro im Jahr. Voraussetzung für die optimale Ersparnis ist zwar ein zusätzliches Sonnenstrom-Abo – das aber wiederum den erhofften Fixpreis (auf mindestens sieben Jahre) bringt. Für Neubauten wird generell eine Fußbodenheizung empfohlen; wer umsteigt und mit Radiatoren heizt, muss sich aber keine Sorge machen – die neuen Wärmepumpen funktionieren auch hier nach dem Motto „plug & play“ – also anschließen und heizen.

Bis 2030 will das Land die Klimaneutralität schaffen, bis 2035 der Bund. Für Privathaushalte gibt‘s vorerst zwar keine Konsequenzen (und auch Alternativen wie etwa Bio-Gas); der Umstieg soll sich aber auf jeden Fall rechnen, wird betont.
Die nächste Phase wird, wie berichtet, schon vorbereitet: Land und Energie Burgenland tüfteln mit Partnern an der Speicherung von Wind- und Sonnenstrom im großen Stil, die unterm Strich den Strom-Fixpreis für alle bringen soll.