Das sind die „Euro-Fighter“ des Burgenlands. Für die Wahl zum EU-Parlament am 26. Mai sind fast alle Listen fixiert. Fünf Parteien schicken im Land Kandidaten ins Rennen.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 20. Februar 2019 (06:46)

Zum neunten Mal wählt Europa seine Vertreterinnen und Vertreter im EU-Parlament – 705 an der Zahl. Die Wahl, die am 26. Mai in allen Mitgliedsstaaten abgehalten wird, birgt im Vorfeld politischen Zündstoff unter dem Schlagwort „Richtungsentscheidung“ – zwischen Europa-Gegnern und -Befürwortern.

Chancen auf Mandat sind überschaubar

Im Burgenland werden fünf Parteien mit Landes-Kandidaten wahlkämpfen. Die Chancen auf ein EU-Mandat sind angesichts der Platzierungen auf den Bundeslisten überschaubar; durch Vorzugsstimmen oder bestimmte Konstellationen könnten SPÖ-Landesgeschäftsführer und Landes-Kandidat Christian Dax (Platz 7 auf der Bundesliste), VP-Klubchef und „Spitzenkandidat“ Christian Sagartz (Platz 7) und der Neudauberger FPÖ-Gemeinderat Josef Graf (laut FPÖ „zwischen Platz 6 und 10“) aber den Sprung nach Brüssel schaffen, heißt es in den Parteien.

Bei den Grünen kündigte Europaparlamentarier Michel Reimon bereits den Rückzug aus privaten Gründen an. Ihre Kandidaten im Burgenland wollen die Grünen Mitte März bekannt geben. Für die NEOS tritt der Pinkafelder Gemeinderat Eduard Posch auf Platz 14 an.

Auf den „hinteren“ Listenplätzen der Parteien starten noch weitere Kandidatinnen und Kandidaten: Die SPÖ schickt auch SJ-Chefin Lejla Visnjic (Platz 20) und den Mühlgrabener Bürgermeister Fabio Halb (Platz 31) ins Rennen. Für die ÖVP tritt die Heiligenkreuzer Gemeinderätin Michaela Pumm an (Listenplatz wird noch fixiert), für die NEOS Karlheinz Dornach auf Platz 30.