Fall Simandl vor Abschluss. Drei Jahre nach Auffliegen der Causa: Justizministerium prüft Abschlussbericht.

Erstellt am 01. Juli 2015 (12:11)
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Warten auf die Anklage. Ex-BEGAS-Vorstand Simandl. Foto: BVZ
NOEN, BVZ
Mehr als drei Jahre ist es her, dass der Fall ins Rollen kam. Auf zivilrechtlichem Weg hat die Affäre um den früheren Energieversorger BEGAS für mehrere Prozesse gesorgt. Nach langem Warten soll es auch zur strafrechtlichen Anklage gegen Ex-Boss Rudolf Simandl kommen.

Auf Anfrage der BVZ bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) sagte deren Sprecher Norbert Hauser am Montag: „Die Entscheidung steht bevor.“ Zuletzt hatte das Justizministerium den Abschlussbericht zur Kenntnisnahme vorgelegt bekommen. Davon abhängig ist die Anklage.

Rein theoretisch ist auch eine Einstellung des Verfahrens noch möglich. Eine Anklage wiederum würde auf Untreue und Abgabenhinterziehung lauten.