Einstellung 2018? Ringen um Sicherheitspartner. Gerüchte um Einstellung mit 2018. Landesvize Hans Tschürtz verweist auf Gespräche mit Neo-Innenminister Kickl.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 20. Dezember 2017 (06:38)
BVZ
Prestigeprojekt. Landesvize Hans Tschürtz und Christian Spuller (v.l.).

Seit dem Start der rot-blauen Landesregierung galten die Sicherheitspartner als Prestigeprojekt der FPÖ. Dem von Landesvize Hans Tschürtz initiierten Projekt drohen mit den Plänen der ÖVP-FPÖ-Bundesregierung nun jedoch massive Kürzungen. Gerüchte besagten, dass bereits mit Anfang 2018 das Aus für die Sicherheitspartner besiegelt sei.

Das wird vonseiten des Projektleiters Christian Spuller auf BVZ-Anfrage zwar verneint; jedoch müsse verhandelt werden, wie es – speziell mit der geplanten Ausweitung auf andere Gemeinden – weitergeht. Im Büro des zuständigen Landesvizes Hans Tschürtz heißt es: „Wir werden mit dem neuen Innenminister Herbert Kickl dahingehende Gespräche führen.“

Derzeit sind 20 Frauen und Männer als Sicherheitspartner in neun Gemeinden in Grenznähe unterwegs. Das Pilotprojekt sei bis zum Sommer 2018 gesichert, betont Spuller. Fraglich ist noch die Ausweitung, die laut Tschürtz künftig auch mehr in Richtung „soziale Dienste“ gehen soll.

Seitens der Opposition hatte es für die Initiative stets Kritik gegeben. Jährlich bringt das Land dafür 500.000 Euro auf. Notwendig werden die Verhandlungen, da die Sicherheitspartner mit der bundesweiten „Beschäftigungs-Aktion 20.000“ zusammenhängen, die mit den Sparplänen nun auf 5.000 Euro heruntergefahren wird.