Verwirrung um Gelder für Burgenlands Beratungsstellen. Im Burgenland herrscht Verwirrung um die Gelder für die Familien- und Frauenberatungsstellen. Frauenlandesrätin Astrid Eisenkopf (SPÖ) hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass die Beratungsstellen heuer um 50.000 Euro weniger finanzielle Unterstützung erhalten würden.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 02. August 2018 (15:45)
NOEN, ROBERT JAEGER (APA)
SPÖ-Landesrätin Astrid Eisenkopf

Dies sei unwahr, meinte hingegen die ÖVP am Donnerstag per Aussendung.

In Summe werde das Burgenland - als einziges Bundesland - sogar mehr als im Vorjahr bekommen. Laut Volkspartei sollen die Frauenberatungsstellen dieselbe Förderung wie 2017 erhalten, bei den Familienberatungsstellen gebe es sogar um 25.000 Euro mehr. Das Plus ergebe sich unter anderem durch die Förderung von kirchlichen Einrichtungen, wie etwa der Caritas und der Evangelischen Kirche. Die Aussagen von Eisenkopf bezeichnete ÖVP-Landesparteiobmann Thomas Steiner als "letztklassige Panikmache".

Aus dem Büro Eisenkopf hieß es auf Nachfrage, es liege bis dato keine Bestätigung seitens des Ministeriums vor, dass es bei den burgenländischen Frauen- und Familienberatungsstellen zu keinen Kürzungen kommen soll. Welche Einrichtungen mehr Geld erhalten sollen, sei nicht bekannt.